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Campus Burghausen

Studiengang Chemtronik: Gewappnet für die Prozesstechnik der Zukunft

| Redakteur: Alexander Stark

Mit der Digitalisierung in der chemischen Industrie werden sich die Aufgaben von Ingenieuren in Zukunft verändern. Auf diese Anforderungen ist der Studiengang Chemtronik ausgerichtet, der ab Herbst diesen Jahres am Campus Burghausen angeboten wird. Er soll Studierenden die in Zukunft benötigten Kenntnisse in enger Zusammenarbeit mit der Industrie vermitteln.

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Voraussichtlich ab dem kommenden Herbst wird mit Chemtronik ein neuer Studiengang an der Hochschule in Burghausen angeboten.
Voraussichtlich ab dem kommenden Herbst wird mit Chemtronik ein neuer Studiengang an der Hochschule in Burghausen angeboten.
(Bild: Campus Burghausen)

Burghausen – Die Prozessautomatisierung ist integraler Bestandteil verfahrenstechnischer Prozesse und Anlagen der chemischen Industrie. Von komplexen Prozessen wie der Raffination von Erdöl zu Benzin, der Synthese von Kunststoffen bis zum Brauen von Bier ist die Steuerung heutzutage ein wichtiges Element technischer Prozesse.

Kernthemen des Chemtronik-Ingenieurs sind Zusammenhänge der Automatisierungstechnik und ihrer Anwendung auf chemische Prozesse und Anlagen, sowie die Konzeption der Regelung und Steuerung. Ein Schwerpunkt liegt dabei in den neuen Ansätzen der Digitalisierung, wie der Nutzung von Big Data um etwa jahreszeitliche Schwankungen der Produktqualität zu vermeiden. Zukünftige Aufgaben des Chemtronik-Ingenieurs liegen in der (chemischen) Prozessindustrie sowie deren Zulieferkette und in der Dienstleistungsindustrie. Das Studium soll 7 Semester umfassen, davon 6 Theorie- und 1 Praxissemester.

Profil des Studiengangs

Chemtronik-Studierende bekommen eine fundierte Grundausbildung im ingenieurswissenschaftlichen Bereich mit Grundlagen in Chemie, Verfahrens- und Anlagentechnik. Der Schwerpunkt liegt auf der Prozessleittechnik mit Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Die Automatisierungstechnik bildet damit die Schnittstelle zwischen den Disziplinen. In höheren Semestern werden Aspekte der Digitalisierung wie Big Data und vernetzte Apparate sowie Methoden der Prozessoptimierung behandelt. Die Sicherheitstechnik von Anlagen und ihre Umsetzung mit Mess-, Steuer- und Regelungstechnik stellt einen weiteren Schwerpunkt dar.

Basierend auf tiefgreifender Kenntnis der Automatisierungstechnik mit Anknüpfung an Verfahrens- und Prozesstechnik werden Ingenieure der Chemtronik in der chemischen, der pharmazeutischen und der Lebensmittelindustrie, dem Anlagenbau, der Umwelt- und Energietechnik und anderen Industrien für Automatisierungsaufgaben herangezogen.

Weitere Details zum Studiengang Chemtronik gibt es auf der Internetseite der Hochschule.

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