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Stömungswächter Strömungswächter für Flüssigkeiten mit hoher Schaltgenauigkeit

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

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Meister Strömungstechnik hat die Strömungswächter der Reihe RVM/UM für Anwendungen entwickelt, bei denen der zu überwachende Durchflussgrenzwert viel kleiner als der normale Betriebsdurchfluss ist. (Bild: Meister Strömungstechnik)
Meister Strömungstechnik hat die Strömungswächter der Reihe RVM/UM für Anwendungen entwickelt, bei denen der zu überwachende Durchflussgrenzwert viel kleiner als der normale Betriebsdurchfluss ist. (Bild: Meister Strömungstechnik)

Die Strömungswächter der Reihe RVM/UM von Meister Strömungstechnik wurden speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen der zu überwachende Durchflussgrenzwert viel kleiner als der normale Betriebsdurchfluss ist. So liegt der kleinste realisierbare Abschaltpunkt bei 0,1 l/min, während der empfohlene maximale Betriebsdurchfluss 120 l/min beträgt.

Um eine derartige Spanne bei hoher Schaltgenauigkeit und niedrigem Druckverlust zu realisieren, ist das Gerät besonders konstruiert. Bei Durchflüssen im Bereich des gewünschten Grenzwertes wird der untere Teil des Messkolbens eng in einer zylindrischen Bohrung geführt, sodass der gewünschte Schaltpunkt präzise justiert werden kann. Sowohl das Abschalten als auch das Einschalten erfolgt in diesem Bereich.

Bei größerem Durchfluss taucht der Kolben aus dieser engen Führung aus und dem Strömungsmedium wird ein viel größerer Querschnitt zur Verfügung gestellt. Durch den Einbau einer Feder, die den Schwebekörper in seine Ausgangslage zurück stellt, lassen sich die Strömungswächter in beliebiger Einbaulage betreiben. Für die elektrische Überwachung sind die Kolben mit Magneten bestückt, die einen außerhalb vom Gehäuse angebrachten Reed-Kontakt ansteuern.

Dieser ist in einem komplett vergossenen Schaltgehäuse untergebracht, wodurch in Abhängigkeit vom gewählten Anschluss (Steckverbinder oder Kabel) die Schutzklassen IP65 bzw. IP67 erreicht werden. Durch die kompakte Bauform, verbunden mit Robustheit sowie Druck- und Temperaturfestigkeit, lassen sich die Geräte auch in schwierigsten Umgebungen installieren.

In der Standardausführung können die Strömungswächter bis 120 °C Betriebstemperatur, in einer Hochtemperaturausführung sogar bis 160 °C eingesetzt werden. Die Druckfestigkeit beträgt 250 bzw. 300 bar. Als Schaltkontakte stehen Schließer oder Wechsler zur Verfügung.

Die vom Kunden spezifizierten Schaltpunkte werden werkseitig eingestellt und überprüft. Der Schaltpunkt kann vom Kunden in einem Bereich von 0,1 bis 30 l/min spezifiziert werden. Bei Schaltpunkten über 3 l/min beträgt die Schaltgenauigkeit ±5 % vom Schaltwert darunter ± 0,1 l/min. Die Geräte sind auch in einer explosionsgeschützten Ausführung gemäß Atex erhältlich.

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