Normalisierungssoftware Störfaktoren bei der Wasseraufbereitung einfacher lokalisieren

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Lanxess hat eine neue Normalisierungssoftware zur Bewertung einer Umkehrosmose (UO) entwickelt: Mit Performem kann der Anwender die Anlagendaten aus den Vorlagen der üblichen Prozessleitsysteme automatisch einlesen und auch große Datenmengen schnell normalisieren.

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Störfaktoren bei der Wasseraufbereitung einfacher lokalisieren mit Normalisierungssoftware Performem von Lanxess.
Störfaktoren bei der Wasseraufbereitung einfacher lokalisieren mit Normalisierungssoftware Performem von Lanxess.
(Bild: Lanxess)

Treten in Membranprozessen Probleme wie ein sinkender Rückhalt oder eine Abnahme der Leistung auf, können Änderungen bei der Wasserqualität oder -temperatur der Grund sein, aber auch Ablagerungen im UO-System. Um die Störfaktoren einfacher lokalisieren zu können, sollten Anlagenbetreiber die grundlegenden Parameter wie Temperatur, Fluss, Druck, Ausbeute und Leitfähigkeiten kontinuierlich dokumentieren. Zusätzlich ist es hilfreich, den Druckverlust zu messen, am besten sogar zwischen den Konzentratstufen.

Diese Daten sollten normalisiert werden, d.h. auf einen Standardzustand bezogen werden. So lässt sich beurteilen, ob die Änderung in der Leistung durch das UO-System oder geänderte Zulaufparameter verursacht wurde. Für diese Aufgabe hat Lanxess die Normierungssoftware Performem entwickelt. Diese berechnet schnell und zuverlässig die aktuellen Anlagendaten und auch Labordaten im Verhältnis zu einem Referenzpunkt. Damit kann einfach festgestellt werden, ob die Leistung durch eine veränderte Zulaufzusammensetzung oder Fouling beeinträchtigt wird. Falls Letzteres auftritt, verursacht zum Beispiel durch Salzablagerung, können rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um die Anlage möglichst lange optimal fahren zu können.

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