10-MW-Anlage Lhyfe eröffnet Deutschlands größte Anlage für erneuerbaren Wasserstoff

Quelle: Lhyfe 1 min Lesedauer

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Mit der Einweihung der 10-MW-Anlage in Schwäbisch Gmünd hat Lhyfe den größten kommerziellen Standort für erneuerbaren Wasserstoff in Deutschland in Betrieb genommen. Die Anlage produziert bis zu 4 Tonnen RFNBO-zertifizierten Wasserstoff pro Tag.

Einweihung des Lhyfe-Produktionsstandorts in Schwäbisch Gmünd. Von links nach rechts: Richard Arnold, Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Matthieu Guesné, Gründer und CEO von Lhyfe, Thekla Walker, Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Würrtemberg, Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Nicolas Gibert-Morin, Regionalleiter Österreich, Deutschland und Niederlande, DG Regio Efre Verwaltungsbehörde, Europäische Kommission, Dr. Joachim Bläse, Landrat des Ostalbkreises, Luc Graré, Leiter Mittel- und Osteuropa bei Lhyfe. (Bild:  Lhyfe)
Einweihung des Lhyfe-Produktionsstandorts in Schwäbisch Gmünd. Von links nach rechts: Richard Arnold, Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Matthieu Guesné, Gründer und CEO von Lhyfe, Thekla Walker, Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Würrtemberg, Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Nicolas Gibert-Morin, Regionalleiter Österreich, Deutschland und Niederlande, DG Regio Efre Verwaltungsbehörde, Europäische Kommission, Dr. Joachim Bläse, Landrat des Ostalbkreises, Luc Graré, Leiter Mittel- und Osteuropa bei Lhyfe.
(Bild: Lhyfe)

Auf einem ein Hektar großen Grundstück in Schwäbisch Gmünd hat Lhyfe eine Anlage errichtet, die bis zu 4 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff pro Tag (installierte Leistung 10 MW) produzieren kann. Hergestellt durch die Elektrolyse mit erneuerbarem Strom, dient der Wasserstoff vor allem der Dekarbonisierung der Industrie und dem Schwerlasttransport. Vier Tonnen erneuerbarer Wasserstoff reichen aus, um 100 Lkws pro Tag für rund 400 km pro Fahrzeug CO2-frei zu betreiben.

Um die erneuerbare Eigenschaft durch die Versorgung mit erneuerbarem Strom sicherzustellen, hat Lhyfe PPA-Verträge mit Stromerzeugung in Deutschland, darunter EDPR, abgeschlossen.

Die Anlage wurde in einer Containerbauweise (Stacks) konzipiert, um den Flächenbedarf durch Stapeln der Module zu reduzieren. Diese Stacks decken den gesamten Produktions- und Vertriebsprozess von erneuerbarem Wasserstoff ab: Stromumwandlung, Kühlung, Wasseraufbereitung und Elektrolyse, Reinigung, Verdichtung und Abfüllung von Wasserstoff. Mit Befüllstationen und einer eigenen Trailerflotte bietet Lhyfe Kunden eine kontinuierliche Versorgungsleistung.

Der erneuerbare Wasserstoff ist für Kunden aus dem Mobilitäts- und Industriesektor bestimmt. Ein Vertrag über die Belieferung regionaler Wasserstofftankstellen mit H2 Mobility, dem führenden Betreiber von Wasserstofftankstellen in Deutschland, wurde bereits angekündigt.

Neben der bestehenden Kundenbasis von Lhyfe in Baden-Württemberg soll die Anlage künftig auch eine geplante angrenzende Verteilstation in Schwäbisch Gmünd beliefern.

Das Projekt wird als Leuchtturm der „H2-Wandel – Modellregion Grüner Wasserstoff Baden-Württemberg“ vom Land Baden-Württemberg (2,1 Millionen Euro) sowie von der EU über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (4,3 Millionen Euro EFRE-Förderung) gefördert.

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