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Umfangreiche Sparmaßnahmen Solvay will zwei Standorte schließen

| Redakteur: Alexander Stark

Aufgrund der infolge der Covid-19-Krise geringeren Kundennachfrage wird die Solvay-GBU Composite Materials zwei Standorte schließen und die Mitarbeiterzahl um weltweit 20 % reduzieren.

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Solvay hat angekündigt, zwei Standorte schließen und die Mitarbeiterzahl um weltweit 20 Prozent zu reduzieren zu wollen.
Solvay hat angekündigt, zwei Standorte schließen und die Mitarbeiterzahl um weltweit 20 Prozent zu reduzieren zu wollen.
(Bild: Solvay)

Brüssel/Belgien – Die Solvay-Gruppe hat bekannt gegeben, dass sie die für ihre GBU Composite Materials geplanten Einsparmaßnahmen intensivieren und zügig vorantreiben wird. Damit will der Konzern Kosten senken, die Produktivität zu verbessern und Kunden angesichts der durch die Covid-19-Krise verringerten Aktivitäten besser bedienen.

Die Solvay-GBU Composite Materials stützt sich dabei auf Maßnahmen, die bereits Anfang dieses Jahres eingeleitet wurden und beabsichtigt, die Produktion in ihren Werken in Manchester (GB) und Tulsa (Oklahoma, USA) einzustellen. Diese Aktivitäten werden auf andere Produktionsanlagen verlagert, um die Kapazität zu steigern und die operative Effizienz zu verbessern. Zusätzlich werden im gesamten Geschäftsfeld Arbeitsplätze abgebaut und die Gesamtmitarbeiterzahl wird voraussichtlich um rund 20 % bzw. um 570 Stellen reduziert.

Diese strukturellen Veränderungen sollen dem Geschäftsfeld ermöglichen, seine Kostenstrukturen anzupassen und den Abschwung in der nächsten Zeit teilweise zu mildern. Die Umsetzung dieses Plans wird voraussichtlich größtenteils bis Ende 2020 abgeschlossen sein und über das Jahr gesehen zu Kosteneinsparungen von etwa 60 Millionen Euro führen. Ein Restrukturierungsaufwand von rund 30 Millionen Euro wird im zweiten Quartal verbucht.

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