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37. Cadfem Ansys Simulation Conference

Simulationsexperten treffen sich in Kassel

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die Teilnehmer der Konferenz können aus mehr als 150 Anwender- und Technologievorträgen, Foren, Kompaktseminaren oder Workshops wählen, aber auch Servicethemen, Aus- und Weiterbildung sowie eine Ausstellung sind Teil des Angebots.
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Die Teilnehmer der Konferenz können aus mehr als 150 Anwender- und Technologievorträgen, Foren, Kompaktseminaren oder Workshops wählen, aber auch Servicethemen, Aus- und Weiterbildung sowie eine Ausstellung sind Teil des Angebots. (Bild: Cadfem / Winfried Heinze)

Technologie-Updates, Practice-Sessions und über 120 Anwenderberichte: Bei der 37. Cadfem Ansys Simulation Conference vom 16. bis 17. Oktober 2019 wird das Kongress Palais Kassel zum Treffpunkt für Simulationsexperten aus der ganzen Welt. Einen großen Raum nehmen dabei Informationsangebote und Anwenderberichte aus der Prozesssimulation ein, sowohl im Bereich der Strömungssimulation als auch wenn es um die Abbildung von Partikelströmen und dem Materialfluss geht.

Grafing; Kassel – Simulationsexperten aus der ganzen Welt treffen sich im Oktober 2019 in Kassel bei der Cadfem Ansys Simulation Konferenz. Los geht es bereits am Vorabend der eigentlichen Konferenz. Beim „Warm-up“ am Dienstagabend, 15. Oktober, wird Willy Rampf von Volkswagen Motorsport über die Rolle von Simulation und virtuellem Pro-totyping bei der Entwicklung der elektrischen Rennwagen von Volkswagen und deren jüngsten Rekordfahrten sprechen. Zudem wird es eine Live-Schaltung mit Ansys-Pionier John Swanson geben, der einen exklusiven Einblick in die Anfänge von Ansys gibt.

Immenses Informationsangebot zur Simulation

Zu Beginn der Konferenz am 16. Oktober folgen auf die Keynotes von Ajei Gopal, dem President und CEO von Ansys und Prof. Christian Johner, der über das Thema Künstliche Intelligenz in der Medizin referiert, insgesamt elf sogenannte Technologie-Updates, u.a. zu den Herausforderungen bei der Turbulenzmodellierung in der Strömungssimulation (CFD) oder zur Abbildung von Materialströmen.

Im Anschluss werden Best-Practice-Sessions zur Software-Handhabung durchgeführt und dann kommen rund 120 Anwender zu Wort., darunter mehr als 30 zu strömungsmechanischen Themen und zur Partikelsimulation. „Wir bieten auch in diesem Jahr ein umfassendes Programm, das über aktuelle Themen und Trends der numerischen Simulation informiert und dabei die aktuellen Entwicklungen des digitalen und industriellen Wandels aufgreift“, kommentiert Dr.-Ing. Christoph Müller das Programm. Dieses umfassende Informationsangebot sei einmalig und die Basis für eine fundierte Weiterbildung und einen intensiven Austausch mit Gleichgesinnten, so der Geschäftsführer von Cadfem.

Strömungssimulation und Turbulenzmodellierung

Strömungsvorgänge treten in vielfältigster Weise in Natur, Technik und Industrie auf. CFD erlaubt die Abbildung von komplexesten Strömungsvorgängen, Wärmeübergangsproblemen und chemischen Reaktionen und stellt eine zuverlässige Alternative zu experimentellen Tests dar. Teure Prototypen können eingespart, Entwicklungsprozesse beschleunigt und Produkte zuverlässiger gemacht werden. Dr. Florian Menter, Chief Scientist beim weltweit agierenden Softwarespezialisten Ansys führt im „Technologie-Update CFD“ in das Thema ein und stellt den neuesten technischen Stand der Turbulenzmodellierung in Ansys CFD anhand von Anwendungsbeispielen vor. Zudem wird er einen Ausblick auf neue Entwicklungen geben.

Optimierung von Materialflüssen durch DEM und CFD

Bei der Entwicklung einer neuen Maschine, eines Prozesses oder bei der Optimierung, spielt das richtige Verständnis des Partikelverhaltens eine wichtige Rolle. Simulation ist eine Möglichkeit, um dieses Verständnis zu erreichen. Die Simulation jedes Partikels in der Maschine, sowohl hinsichtlich Position als auch Geschwindigkeit, macht die physikalischen Prozesse sowie die Auswirkungen von Designvariationen nachvollziehbar und ist die Grundlage für Verbesserungen.

Der Leiter des Forschungsbereichs "Partikelsimulation & Funktionsstrukturen" am Institut für Partikeltechnik (iPAT) der TU Braunschweig, Prof. Dr.-Ing. Carsten Schilde, konnte für einen Impulsvortrag zum Technologie-Update „Material Process Engineering“ gewonnen werden. Vorgestellt werden aktuellste technische Entwicklungen rund um die optimale Gestaltung von Materialflüssen auf dem Wege der Simulation, bei denen unterschiedlichste Einflussfaktoren Berücksichtigung finden.

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Die Website mit dem Programm finden Sie hier: 37. Cadfem Ansys Simulation Conference

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