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Minitabletten-Coating Schonend dank geschlitzter Trommel

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Für die schonende Beschichtung von Minitabletten hat L.B. Bohle eine geschlitzte Coatingtrommel entwickelt.

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Beschichten von Tabletten durch geschlitzte Coatingtrommel
Beschichten von Tabletten durch geschlitzte Coatingtrommel
(Bild: L.B. Bohle)

Minitabletten werden immer beliebter. Leider sind sie oft sehr fragil. Durch die starke Fluidisierung, die in der Wirbelschicht-Anlage nötig ist, können sie abreiben und schnell zerbrechen. Um dies zu vermeiden, hat L.B. Bohle bereits 2009 seine erste geschlitzte Coater-Trommel entwickelt. Die Trommel wurde mit einer entsprechenden Perforation versehen, in der nicht nur normal große, sondern auch extrem kleine Kerne mit einem Durchmesser von 1,5 Millimetern befilmt werden können. Über die Jahre hat man zahlreiche weitere Anlagen mit perforierter Coater-Trommel im Labor- und Prozessmaßstab gebaut und erfolgreich in der Produktion internationaler Hersteller installiert, so das Unternehmen.

Hintergrund Minitablette

Minitabletten sind als Arzneiform bereits seit einigen Jahren etabliert und bieten den Vorteil, dass zur Applikation der benötigten Einzeldosis bei Bedarf mehrere Tabletten zusammen verabreicht werden können. Sie sind besonders geeignet, um als multipartikuläre Arzneiformen eingesetzt zu werden, da sie individuell und flexibel dosiert werden können.

Dies kann sowohl über die Abfüllung in Kapseln oder Sachets als auch über die Applikation mit Minitabletten-Spendern erfolgen. Oft werden die kleinen Kerne gecoatet, um eine ausreichende Stabilität aufzuweisen. Neben der Funktionalität werden auch die Schluckbarkeit und Maskierung sowie der Geschmack und Geruch durch die Filmüberzüge positiv beeinflusst.

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