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Transaktion genehmigt Sartorius übernimmt ausgewählte Life-Science-Geschäfte von Danaher

| Redakteur: MA Alexander Stark

Nach Erhalt der erforderlichen Kartellfreigabe am 30. April 2020 konnte Sartorius die Übernahme ausgewählter Life-Science-Geschäfte der Danaher Corporation erfolgreich abschließen.

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Sartorius hat ausgewählte Geschäfte von Danaher Life Science abgeschlossen.
Sartorius hat ausgewählte Geschäfte von Danaher Life Science abgeschlossen.
(Bild: Sartorius)

Göttingen – Künftig ergänzen verschiedene Labor- und Bioprozess-Technologien von Danaher das Portfolio von Sartorius. Mit der Übernahme der Life-Science Geschäfte kommen auch 300 neue Mitarbeiter zum Unternehmen. Für die Akquisition hat Sartorius einen Kaufpreis von umgerechnet 759 Millionen Euro gezahlt. Die Integration der erworbenen Geschäfte in die beiden Sparten des Konzerns wurde seit der Unterzeichnung des Kaufvertrages am 19. Oktober 2019 vorbereitet und könne nun nach Abschluss des Geschäfts trotz der besonderen Rahmenbedingungen während der Pandemiekrise unmittelbar gestartet werden, teilte das Unternehmen mit.

Die erworbenen Geschäfte, die 2019 einen Umsatz von ca. 156 Millionen Euro erzielten, umfassen verschiedene Labor- und Bioprozess-Technologien, die die Aufstellung beider Sartorius-Sparten komplementär ergänzen. Das verbreiterte Angebot soll die Kunden noch umfassender bei der Entwicklung von Biotech-Medikamenten und Impfstoffen unterstützen sowie bei der sicheren und effizienten Produktion solcher Arzneien. Sartorius baut damit seine Marktpositionen im Gebiet Bioanalytik sowie in wichtigen Bereichen der Herstellung von Biotech-Medikamenten aus.

Das Forté Bio-Geschäft zur markierungsfreien Analyse von Biomolekülen beinhaltet innovative Geräte zur Proteinanalyse, Biosensoren und Reagenzien, die in der Wirkstoffforschung eingesetzt und in den Bereich Bioanalytik innerhalb der Sartorius-Sparte Lab Products & Services integriert werden. Die Produkte basieren auf der patentierten Biolayer-Interferometrie-Technologie und führen Echtzeitanalysen verschiedener biomolekularer Interaktionen durch. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 200 Mitarbeiter mit Produktionsstätten in Fremont, Kalifornien, USA, und Shanghai, China, und trägt etwas weniger als die Hälfte zum Umsatz des übernommenen Portfolios bei.

Mit den ebenfalls erworbenen Chromatographie-Systemen und -Gelen erweitert Sartorius das Portfolio seiner Bioprocess-Solutions-Sparte im Downstream Processing-Bereich. Das Geschäft adressiert einen zentralen Schritt in der Aufarbeitung von Biopharmazeutika und umfasst sowohl Mehrweg- als auch Einwegtechnologien, Säulen und Gele. Die Aufstellung im Downstream Processing wird zusätzlich gestärkt durch weitere ausgewählte Produktgruppen aus den Bereichen Edelstahl-Hohlfaser- und Einweg-Crossflowfilter-Systeme und –Flowkits. Ebenfalls der Sparte Bioprocess Solutions zugeordnet wird der Geschäftsteil SoloHill, der eine Mikroträgertechnologie sowie Partikelvalidierungsstandards für Zellkulturprozesse und andere Bioprozesse umfasst. Die verschiedenen Einheiten beschäftigen an ihren Standorten in Portsmouth, Großbritannien, Cergy, Frankreich, Ann Arbor, Michigan, USA, und Hopkinton, Massachusetts, USA, zusammen rund 100 Mitarbeiter.

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