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Filtech 2009

Potpourri aus Sieb, Sichter & Co. – Auf der Filtech dreht sich drei Tage alles ums Filtern und Trennen

| Redakteur: Manja Wühr

Auf geht’s in den Messeherbst: Vom 13. bis 15. Oktober trifft sich die Fachwelt in Wiesbaden zum internationalen Austausch über die aktuellen Trends der Filtrations- und Separationstechnik. Im Hinblick auf den wachsenden Kostendruck und strengere Umweltauflagen werden vor allem Lösungen für mehr Energieeffizienz von Interesse sein.

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Bild: Filtech Exhibitions Germany
Bild: Filtech Exhibitions Germany
( Archiv: Vogel Business Media )

Wiesbaden – Ob in der Biotechnologie, Pharmazie oder in der klassischen Chemie: Das Trennen ist einer der zentralen Prozessschritte. Das Filtrieren zählt neben der Destillation, der Lösungsmittelextraktion und dem Ausfällen zu den klassischen Trennverfahren. Und dieser „Klassiker“ ist auch als reife Technologie noch nicht ausgereizt – im Gegenteil: Filterverfahren werden permanent weiterentwickelt. Gebündeltes Technologie-Know-how verspricht die Filtech in Wiesbaden. Auf der Fachmesse präsentieren sich vom 13. bis 15. Oktober mehr als 150 Unternehmen der Filtrations- und Separationsindustrie sowie der Partikelmesstechnik. In den drei Hallen mit über 5200 Quadratmetern Ausstellungsfläche finden auch Gemeinschaftsstände aus China, Indien und den USA ihren Platz.

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Traditionell wird die Messe von einem Kongress begleitet. Mit rund 200 Vorträgen aus 36 Ländern will der Kongress einen repräsentativen Querschnitt über aktuelle Forschungsergebnisse, weltweite Entwicklungen und neue Problemlösungen bei den Verfahren der klassischen mechanischen Flüssigkeitsabtrennung, der Gas-Feststofftrennung und Membrantrennverfahren geben. Neben aktuellen Ergebnissen grundlagenorientierter Forschung zur Beschreibung und Simulation trenntechnischer Vorgänge werden neue apparative Lösungen und Verfahren vorgestellt. Zudem haben die Veranstalter den Kongress um fünf Übersichtsvorträge sowie auf zwei Short Courses erweitert. Dabei stehen u.a. auch die Biotechnologie, Pharmazie und Chemie, aber auch die Themen Umwelttechnik und Wasserreinigung auf dem Programm. Die Kongresssprache ist Englisch.

Energieeffizienz ist gefragt

Ein Trend, an dem kaum ein Hersteller mehr vorbeikommen wird, ist die Energieeffizienz. Mit steigendem Kostendruck und strengeren Umweltauflagen muss sich auch die mechanische Trenntechnik die Frage stellen, welchen Beitrag sie für einen energie- und ressourcenschonenden Betrieb leisten kann. Je nach Aufgabe sind die Lösungsansätze natürlich sehr unterschiedlich. So hat beispielsweise die Firma Intensiv-Filter seine Jet-Pulse-Schlauchfilteranlagen überarbeitet. Ergebnis: Die Energieeffizienz konnte um bis zu 40 Prozent gesteigert werden. In einem Fachvortrag wird Dr. Gunnar-Marcel Klein, Leiter Technik, die neue Three E-Technologie und die neuen ProTex-Filtermedien auf dem begleitenden Kongress vorstellen. Auch viele andere Hersteller stellen sich dieser Herausforderung.

Für eine leichtere Messevorbereitung stellt PROCESS im Online-Special zur Filtech weitere wichtigste Trends in der Filter- und Trenntechnik vor.

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