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Schüttguttransport

Pneumatische Schüttgut-Fördersysteme trotzen hohen Energiekosten

12.08.2008 | Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Sabine Mühlenkamp / Anke Geipel-Kern

Entscheidend für niedrige Energie- und Investitionskosten beim Schüttguttransport ist die frühzeitige Einbindung aller Partner.
Entscheidend für niedrige Energie- und Investitionskosten beim Schüttguttransport ist die frühzeitige Einbindung aller Partner.

Beim Transport von Schüttgütern werden die Tonnagen immer höher, die Anforderungen hinsichtlich der Reinheit immer größer und der Blick auf die damit verbundenen Energiekosten immer kritischer. Mit Standardkonzepten kommt man daher nicht weit, vielmehr muss die Anlage individuell auf den Kunden und vor allem auf das Produkt abgestimmt sein.

Von der Produktion ins Lager oder in den Versand, in die Verarbeitung oder Veredelung – Schüttgüter müssen reibungslos von A nach B transportiert werden. Die pneumatische Förderung ist ein bewährtes Verfahren, doch auch hier sind die Herausforderungen in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Die wichtigsten nennt Dr. Hans Hoppe, Leiter Technik/General Technical Manager bei Coperion Waeschle in Weingarten: „Die Transportkapazitäten wachsen ständig. Selbst in der Kunststoffchemie gehen die geforderten Tonnagen bei der pneumatischen Förderung in Richtung 200 t/h. Gleichzeitig haben die Anforderungen an die Qualität und Reinheit der Schüttgüter ein extrem hohes Niveau erreicht. Und schließlich stellt uns das Handling großer Mengen hochabrasiver Schüttgüter vor neue Herausforderungen.“

Angesichts dieser Aufgaben ist es nicht verwunderlich, dass Anlagen von der Stange wohl kaum in Frage kommen, sondern vielmehr langjährige Erfahrung, aber auch nach wie vor aufwändige Experimente nötig sind, um eine optimale Anlage zu errichten.

„Für die Realisierung großer Transportmengen ist die richtige Einschätzung der Schüttgutparameter besonders wichtig. Dies ist bei der pneumatischen Förderung ohne eine moderne Versuchsanlage im industriellen Maßstab, wie sie Coperion Waeschle betreibt, nicht möglich“, führt Hoppe aus. „Angesichts von Förderleitungsdurchmesser bis DN 400 muss man die physikalischen Bedingungen in der Leitung schon sehr genau kennen, um nicht falsche Schlüsse aus kleinen Leitungen kritiklos zu übertragen.“ Dementsprechend passen müssen auch Komponenten wie Zellenradschleusen und Rohrweichen, die in den geforderten Größen zur Verfügung stehen müssen.

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