Webkonferenz PLT-Planung und Verfahrenstechnik – Wie man zusammenbringt, was zusammen gehört

Von Anke Geipel-Kern

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Allen Digitalisierungsbemühungen zum Trotz – in der Realität leben verfahrenstechnische Planung und PLT-Planung gefühlt auf unterschiedlichen Planeten. Und das ist seit Jahrzehnten so. Warum klemmt es immer noch? Was muss passieren, damit beide Gewerke zusammen kommen? Welche Vorteile hat ein dezentraler Ansatz gegenüber einem monolithischen System? Die PROCESS-Webkonferenz geht den Fragen auf den Grund.

Sind dezentrale Ansätze die Lösung, um die Lücke zwischen Verfahrenstechnischer und Prozessleitplanung zu schließen?
Sind dezentrale Ansätze die Lösung, um die Lücke zwischen Verfahrenstechnischer und Prozessleitplanung zu schließen?
(Bild: JT Jeeraphun - stock.adobe.com)

Unter Chirurgen und Anästhesisten kursiert der Scherz, das grüne Tuch am OP-Tisch sei die Blut-Hirn-Schranke. Soll in etwa heißen, sind zwar beides Mediziner, aber irgendwie versteht man sich nicht so richtig. In der Anlagenplanung verhält es sich manchmal ähnlich: zwischen verfahrenstechnischer und Prozessleit-Planung gibt es nämlich auch eine Schranke und das sind die unterschiedlichen Softwarewerkzeuge. Obwohl beides zusammengehört wie zwei Seiten einer Münze – in der Praxis sind die Planung von Anlagen und die Planung der Instrumentierung von Anlagen zwei getrennte Gewerke. Ist die Verfahrenstechnik abgeschlossen übernimmt der EMSR-Ingenieur. Er programmiert dann das CAE, oft genug noch in mühevoller Handarbeit, und übersetzt das verfahrenstechnische Fließbild in die Regelkreise, die z.B. Messaufnehmer, Regler und Stellventile logisch miteinander verbinden.

Webkonferenz: PLT-Systeme im P&ID vorplanen

Wer PLT-Systeme und -Ausrüstungen bereits im P&ID vorplant, kann nur gewinnen. Was das bringt, und wie es die Programmierung von Prozessleitsystemen und die Planung der Instrumentierung schneller und qualitativ besser machen kann? Das diskutieren wir mit Christan Schäfer, Head of Digital Engineering bei Merck, Wolfgang Welscher, Geschäftsführer des Softwareunternehmens X-Visual und Martin Dubovy, Leiter Plant Solutions, Rösberg Engineering in unserer Webkonferenz am 26.10. um 10:00 Uhr.

Hier geht es zur Anmeldung

Auch wenn vor allem große Softwareunternehmen eine Vernetzung von Verfahrenstechnik und Automatisierung und integrierte Lösungen über den Anlagen-Lebenszyklus propagieren – defacto endet die Digitalisierung der Anlage bei der Übergabe des verfahrenstechnischen P&IDs an die PLT-Planung. Woran das liegt, hat viele Gründe. Zum einen pflegt jede Abteilung ihren eigenen Softwarezoo und will das für die eigene Aufgabe am besten geeignete Werkzeug. Zum anderen liegt es schlicht auch daran, dass Verfahrenstechniker und Automatisierungsexperten unterschiedliche Sprachen sprechen.

Deshalb liegen die Herausforderungen bei der Planung von PLT-Projekten viel tiefer, nämlich genau dort wo der PLT-Planer anfangen muss das P&ID zu interpretieren. Das sagen zumindest Experten wie Christian Schäfer, Head of Digital Engineering bei Merck KGaA. Eine Lösung könnte sein, PLT-Systeme und -Ausrüstungen bereits im P&ID vorzuplanen und mitzudenken, um genau diese Interpretationsfehler zu vermeiden. X-Visual und Rösberg Engineering stellen auf der Webkonferenz am 26.10.2022 ab 10:00 Uhr ein Datenmodell und eine Vorgehensweise vor, die Planungszeiten um ein Drittel senken könnte und viele Fehlerquellen von Anfang an ausschaltet.

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