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Vermarktung von überschüssigem CS2 Nouryon lizenziert CS2-Technologie an indonesischen Viscosefaserhersteller

| Redakteur: Alexander Stark

Nouryon hat seine Technologie zur Herstellung von Kohlenstoffdisulfid (CS2) an einen führenden Viscosefaserhersteller in Indonesien lizenziert. Im Rahmen der Vereinbarung können alle überschüssigen CS2-Mengen, die von der Anlage produziert werden, von Nouryon vermarktet werden.

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Die Nouryon-Technologie soll helfen, die Produktion des indonesischen Faserherstellers zu steigern.
Die Nouryon-Technologie soll helfen, die Produktion des indonesischen Faserherstellers zu steigern.
(Bild: Nouryon)

Amsterdam/Niederlande – CS2 spielt in vielen industriellen Prozessen eine wesentliche Rolle. Neben der Faserproduktion für Produkte von Textilien bis hin zu Teebeuteln wird es auch in der Landwirtschaft, Pharmazie und im Bergbau eingesetzt.

Die CS2-Technologie des Anbieters ermöglicht nach Unternehmensangaben eine hohe Produktionskapazität in einem einzelnen, kontinuierlichen Prozess. Inzwischen verfügt es über eine eigene CS2-Produktion in Argentinien, Deutschland und den USA. Dieser Deal stellt die dritte Lizenzvereinbarung in diesem Bereich dar. Seit der Kommissionierung der Technologie habe sich herausgestellt, dass die Anlage des Herstellers sogar noch bessere Ergebnisse liefere, als prognostiziert, so Ignacio Garin, General Manager Sulfur Derivatives bei Nouryon.

Das Unternehmen hat kürzlich einen weiteren Meilenstein mit der ersten kommerziellen Lieferung der CS2-Technologie an einen chinesischen Kunden realisiert.

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