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Explosionsschutz-Schieber Never change a running System? Das gilt im Ex-Schutz nicht immer...

| Redakteur: Dominik Stephan

Ein neuer Explosionsschutzschieber bietet gleichbleibende Sicherheit bei verbesserter Konstruktion  – Bei der Explosionsentkopplung muss es schnell gehen: Mechanische Schutzeinrichtungen müssen Verpuffungen eindämmen, ehe es zur Katastrophe kommt. Dabei sollten sie möglichst kompakt, zuverlässig und unkompliziert zu handhaben sein. Ein Spagat, der nicht gelingen kann? Tatsächlich bieten Schutzschieber der neuesten Generation gute Argumente für den Wechsel...

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Rico entwickelte den Explosionsschutzschieber RSV weiter.
Rico entwickelte den Explosionsschutzschieber RSV weiter.
(Bild: © Franco Nadalin; bilderzwerg / Fotolia.com; Rico)

Sicherheit, Langlebigkeit und einfaches Handling – das sind die Attribute, die beim Einsatz konstruktiver Explosionsschutzmaßnahmen entscheidend sind. Tatsächlich kristallisieren sich genau diese Faktoren als wesentliche Argumente bei der Wahl des Ex-Schutz-Equipments heraus.

Das haben auch die die Hersteller begriffen: Um den Anforderungen der Betreiber und Anlagenbauer zu entsprechen, bedarf es der stetigen Forschung und Entwicklung bzw. Weiterentwicklung. Denn speziell bei Neuanschaffungen stehen Innovationen im Fokus, die einen echten Mehrwert bieten.

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Vor diesem Hintergrund optimierte die im schweizerischen Herisau ansässige Rico Sicherheitstechnik ihren seit vielen Jahren bewährten Explosionsschutzschieber RSV. Mit der aktualisierten Version launcht das Unternehmen eine Produktoptimierung, die den hohen Marktanforderungen in vielerlei Hinsicht gerecht werden soll.

Sicher – nicht kompliziert

Im Zuge der Weiterentwicklung sollte den Anwendern gleichermaßen technische wie wirtschaftliche Vorteile geboten werden: Immerhin gewährleiste die neue Generation des Explosionsschutzschiebers nicht nur ein gewohnt hohes Sicherheitslevel, wie der Hersteller betont.

Auch Handhabung und Wartung wurden dank langjähriger Erfahrungen sowie technischen Know-hows vorangebracht. Außerdem ist der Schieber nach wie vor der einer der schnellsten am Markt, was besonders kurze Einbaudistanzen ermöglicht.

So sind Sekundärexplosionen kein Thema mehr

Das Gerät kann überall dort eingesetzt werden, wo Anlagenteile durch Rohrleitungen miteinander verbunden sind. Kommt es zu einer Explosion, wird diese von Druck- bzw. Flammensensoren detektiert.

Eine Steuerung gibt das Signal zur Zündung eines oder mehrerer Gasgeneratoren, durch deren Druckerzeugung der Schieber ausgelöst und die betroffene Rohrleitung sicher verschlossen wird. Die Gefahren, die durch Flammen, Druckwellen oder etwaige Sekundärexplosionen entstehen, werden auf diese Weise wirkungsvoll eingedämmt.

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