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Geschäftsführerwechsel Neues Spitzenduo will Erfolgskurs von L.B. Bohle fortsetzen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Tim Remmert und Thorsten Wesselmann sind das neue Spitzenduo von L.B. Bohle Maschinen + Verfahren. Die beiden Geschäftsführer haben die operative Verantwortung von Gründer Lorenz Bohle übernommen. Dieser unterstützt das Unternehmen weiter als Beiratsvorsitzender.

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Inhaber Lorenz B. Bohle (Mitte) hat zum 1. Januar 2017 die Geschäftsführung an Tim Remmert (rechts) und Thorsten Wesselmann (links) abgegeben.
Inhaber Lorenz B. Bohle (Mitte) hat zum 1. Januar 2017 die Geschäftsführung an Tim Remmert (rechts) und Thorsten Wesselmann (links) abgegeben.
(Bild: L.B. Bohle Maschinen + Verfahren)

Ennigerloh/Düsseldorf – Als langjährige Vertriebsleiter und Leiter Technik sind Tim Remmert und Thorsten Wesselmann bereits bekannte Köpfe an der Spitze des westfälischen Spezialmaschinenbauers. Im Jahr 2016 hat sich der Umsatz des Unternehmens auf etwa 50 Millionen Euro gesteigert. „Wir hatten auch ein sehr gutes Jahr mit nachhaltig hoher Nachfrage in Deutschland“, berichtet Geschäftsführer Remmert. Zudem hätten Großprojekte in der Schweiz, in Russland und in Lateinamerika sowie die stabile Entwicklung in den USA zum Erfolg beigetragen. „Für 2017 rechnen wir mit einem soliden weiteren Wachstum“, so Remmert

Eine engere Kooperation mit Tablettenpressen-Spezialist Korsch wurde zur Messe Interpack mit einem gemeinsamen Messestand als Zeichen der umfassenden Lösungskompetenz verkündet. Gleichzeitig wird die kontinuierliche Fertigung mit zahlreichen Kundenversuchen im Technology Center in Ennigerloh vorangetrieben. So soll die Feststoffproduktion in der Pharmaindustrie in neue Dimensionen vorstoßen. „Alle jetzt sichtbaren Veränderungen sind Folge einer konsequenten, jahrelangen Entwicklung und nicht etwa die Abkehr von der bisherigen Strategie“, so Remmert. „Wir gehen jetzt die nächsten wichtigen Schritte“, so Bohle. Er sieht sowohl im erfolgreichen Generationswechsel als auch in der stetigen Weiterentwicklung der kontinuierlichen Verfahren eine gesunde Basis, um technologisch auch in Zukunft als mittelständischer Maschinenbauer im Wettbewerb mit globalen Konzernen bestehen zu können.

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