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Katalytisches Cracken Neuer FCC-Katalysator von BASF soll Oktanzahl von Kraftstoffen in Raffinerien erhöhen

| Redakteur: Alexander Stark

Mit Fourte hat BASF die Einführung einer neuen Generation von Katalysatoren für katalytisches Cracken (FCC: Fluid Catalytic Cracking) von Gasöl-Rohstoffen bekannt gegeben.

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BASF will mit dem neuen FCC-Katalysator Fourte zur Erhöhung der Oktanzahl von Kraftstoffen in Raffinerien beitragen. (Symbolbild)
BASF will mit dem neuen FCC-Katalysator Fourte zur Erhöhung der Oktanzahl von Kraftstoffen in Raffinerien beitragen. (Symbolbild)
(Bild: BASF SE)

Ludwigshafen – Der FCC-Katalysator basiert auf der neuen MFT-Technologie (Multiple Framework Topology) des Unternehmens und wurde speziell entwickelt, um bei gleicher Katalysatoraktivität eine überragende Selektivität von Butylenen zu ermöglichen. Dies hilft dem Anbieter zufolge, die Profitabilität von Raffinerien zu maximieren.

Die MFT-Technologie verbessere die Katalysatorleistung durch die Verwendung von mehreren Gerüsttopologien, die auf ein optimales Selektivitätsprofil des Katalysators zugeschnitten seien, erklärte das Unternehmen. Erfolgreiche Evaluierungen der MFT-Technologie hätten gezeigt, dass Fourte durch eine flexiblere Anlagenfahrweise und höhere Butylenausbeute für die Alkylierungsanlage die Profitabilität der Raffineriekunden maximiere. Mit der Technologie adressiere man die gestiegene Kundennachfrage nach Oktan, da die stetig strengeren Schwefelvorschriften häufig eine Nachbehandlung des Kraftstoffstroms erfordern würden, die sich negativ auf die Oktanzahl auswirken könne.

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