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pH-Messung

Neue Prozesswechselarmatur macht pH-Messung sicherer

| Autor/ Redakteur: Dr. Einar Möller, Dr. Hermann Straub / Jörg Kempf

Konstruktion, Produktion und Auswahl geeigneter Prozesswechselarmaturen für die pH-Messung erfordern viel Know-how und Erfahrung. Im Fokus einer Neuentwicklung von Endress+Hauser standen Sicherheit und Zuverlässigkeit beim täglichen Umgang unter den unterschiedlichsten Randbedingungen. Lesen Sie, was sich die findigen Tüftler alles haben einfallen lassen.

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Sicherheit und Zuverlässigkeit in jeder Hinsicht standen im Fokus der Entwicklung.
Sicherheit und Zuverlässigkeit in jeder Hinsicht standen im Fokus der Entwicklung.
(Bild: Endress+Hauser)

In vielen Prozessen der industriellen Verfahrenstechnik ist der pH-Wert die entscheidende Größe für deren Regelung oder die Überwachung der Produktqualität. Entsprechend wichtig ist die sichere Erfassung des pH-Wertes – selbst unter rauen Prozessbedingungen. Voraussetzungen sind die regelmäßige Wartung der pH-Elektrode und die Überprüfung der gesamten Messstelle. Hierfür werden manuelle und pneumatisch bediente Prozesswechselarmaturen eingesetzt.

Endress+Hauser führte bereits 1985 die erste pneumatisch bediente Prozesswechselarmatur mit Kugelhahn in den Markt ein. Um Anhaftungen an der Sensorführung aus Prozessen wie beispielsweise Rauchgaswäschern mit ihrem großen Anteil an Gips zu vermeiden, wurde zeitgleich die Armatur Probfit C mit kurzem Hub und trotzdem großer Eintauchtiefe entwickelt. Diese und weitere Erfahrungen führten in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Produktportfolio für die unterschiedlichsten Industrien und Applikationen.

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Basierend auf diesen Erfahrungen wird die Erfolgsgeschichte der Wechselarmaturen mit der schrittweisen Ablösung der aktuellen Cleanfit-Armaturenfamilie CPA4xx schrittweise durch die neue Armaturenserie Cleanfit CPA8xx fortgesetzt. Erster Vertreter der neuen Generation ist die CPA875 für hygienische Anwendungen, die auf der diesjährigen Hannover Messe vorgestellt wurde. Im Herbst folgt mit der CPA871 für die Prozessindustrie das zweite Familienmitglied.

Sicherheit und Zuverlässigkeit in jeder Hinsicht standen im Fokus der Entwicklung, insbesondere die Sicherheit beim täglichen Umgang unter den unterschiedlichsten Randbedingungen:

  • kein Verfahren der Armatur ohne eingebauten Sensor,
  • kein Ausbau des Sensors bei Stellung „Messposition“ der Armatur,
  • kein unbeabsichtigtes Verfahren aus der Messposition,
  • integrierte Reinigung durch Sperrwasserfunktion,
  • für jede Kundenapplikation den richtigen Werkstoff,
  • auch für Anwendungen in explosionsgefährdeter Umgebung,
  • einfache und klare Inbetriebnahme und Wartung,
  • von der manuellen bis zur automatisierten Messstelle einsetzbar.

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