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pH-Messung

Neue Prozesswechselarmatur macht pH-Messung sicherer

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Einfahrsicherung und Schutzhaube

Wenn Wechselarmaturen ohne eingebauten Sensor von der Service- in die Messposition verfahren werden, besteht die Gefahr, dass Messmedium austritt. Dies kann Mensch und Umwelt erheblich gefährden. Aus diesem Grund wurden die Armaturen mit einem Sicherheitsmechanismus versehen, der das Einfahren der Armatur ohne eingebauten Sensor verhindert.

Die schwarze Abdeckhaube auf der Armatur hat gleich mehrere Funktionen. Neben dem rein mechanischen Schutz des eingebauten Sensors verhindert sie auch den Ausbau des Sensors, wenn sich die Armatur in Messposition befindet. Der untere Teil der Haube befindet sich in diesem Moment innerhalb des Armaturenkörpers und kann somit nicht entfernt werden.

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Die Schutzhaube gewährleistet außerdem, dass sowohl das Signalkabel als auch der Schlauch zur KCl-Nachführung bei Verwendung von mit flüssigem KCl gefüllten Elektroden nicht in der Armatur abgeknickt werden. Markierungen auf der Sensorführung kennzeichnen die Serviceposition, in welcher der Zugang zum Sensor möglich ist.

Die manuell bedienbaren Varianten der CPA871 verfügen über einen Spindelantrieb, der es erlaubt, die Armatur bis gegen acht bar per Hand in und aus dem Prozess zu verfahren. Durch Drehen des Antriebes im Uhrzeigersinn wird die Armatur in die Messposition verfahren. Die Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt die Armatur in die Serviceposition.

Eine Gravur am Armaturenkörper zeigt an, in welche Richtung die Armatur bei entsprechender Drehbewegung verfährt. Der Spindelantrieb ist so konzipiert worden, dass ein selbstständiges Verfahren der Armatur basierend auf dem anliegenden Prozessdruck unmöglich ist. Zusätzlich sichert eine mechanischer Rastbolzen die Armatur in der Messposition.

Die pneumatisch bedienten Varianten der CPA871 verfügen über eine Endlagenpositionssicherung bei Druckluftausfall. Fällt die Druckluft aus, verbleibt die Armatur in der vorher angewählten Stellung. Sie kann nicht durch den Prozessdruck aus der Mess- in eine Zwischenposition gedrückt werden. Eine weitere Gravur am Hubrohr symbolisiert zusätzlich optisch die Position der Armatur. Nur bei vollständigem Erkennen des Dreieckes befindet sich die Armatur korrekt in der Serviceposition.

Sowohl die handbedienten als auch die pneumatisch bedienten Armaturen können mit einer induktiven Endlagenmeldung ausgerüstet werden, um dem Betreiber den aktuellen Zustand zu signalisieren. Auf diese Weise wird ebenfalls eine hohe Sicherheit gewährleistet.

Sperrwasserfunktion und Verdrehsicherung

In einigen Prozessen müssen die verwendeten Sensoren in bestimmten Orientierungen zur Strömung hin ausgerichtet werden, um die besten Messwerte unter den gegebenen Bedingungen zu erhalten. Diese Orientierung darf sich natürlich nicht beim Verfahren der Armatur verändern. Aus diesem Grund verfügen die neuen Cleanfit-Armaturen über eine Verdrehsicherung, welche die gewählte Orientierung des Sensors gewährleistet. Diese Orientierung der Stege der Sensorführung kann zusätzlich eingestellt werden, um auch hier eine optimale Anströmung während der Reinigung in der Servicekammer, aber auch im Prozess zu gewährleisten.

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