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ISPE-Jahrestagung Neue ISPE-Strategie für Europa

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Die zweite Europa-Konferenz der ISPE ist ein wichtiger Pfeiler der Europa-Strategie der ISPE, sagt ISPE-Europa-Manager Dr. Thomas Zimmer, der gerade mitten in den Konferenz-Vorbereitungen steckt. Was er vor hat, um aus der 4000 Mitglieder starken Europatocher einen schlagkräftigen Arm zu machen und welche Rolle die Europa-Konferenz dabei spielt, erzählt er exklusiv der PharmaTEC.

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„ Die Herausforderung ist, wie bringt man Manager dazu, die beruflich sehr belastet sind, sich in einer Organisation zu engagieren?“ Dr. Thomas Zimmer, ISPE-Europa-Manager
„ Die Herausforderung ist, wie bringt man Manager dazu, die beruflich sehr belastet sind, sich in einer Organisation zu engagieren?“ Dr. Thomas Zimmer, ISPE-Europa-Manager
(Bild: www.martinjoppen.de, Martin Joppen Photographie GmbH, Mörf)

Lange stand die ISPE – die International Society for Pharmaceutical Engineering – in dem Ruf extrem amerikanisch zentriert zu sein. Doch die Dinge ändern sich und die Europäer emanzipieren sich zunehmend. Personifiziertes Zeichen ist der im November 2013 frisch gekürte ISPE- Europa-Manager Dr. Thomas Zimmer, der gerade mitten in den Vorbereitungen der zweiten europäischen Jahreskonferenz der ISPE steckt und nun eine Strategie im Kopf hat, wie die Europa-Tochter sich in den nächsten Jahren innerhalb der immerhin 20 000 Mitglieder starken Nonprofit-Organisation positionieren kann.

„Ein Kernstück unserer Europa-Strategie ist die Jahreskonferenz, die wir im letzten Jahr mit großem Erfolg durchgeführt haben“, sagt Zimmer, der aus seiner Zeit bei Boehringer Ingelheim nicht nur auf ein großes Netzwerk bauen kann sondern auch in der Pharmaproduktion die Knackpunkte aus eigener Erfahrung kennt.

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In diesem Jahr soll die Konferenz, die wie im letzten Jahr im Frankfurter Airport-Hotel stattfindet, noch größer werden: Vier parallele Vortragsstränge sind geplant, die insgesamt 400 Teilnehmer ziehen sollen. Das Thema IT, mit den Schwerpunkten, GAMP, Big Data und Datenintegrität sei dazugekommen, sagt Zimmer. Außerdem sind zwei Betriebsbesichtigungen geplant: Ein Abstecher zur Insulinproduktion bei Sanofi-Aventis steht auf dem Programm und ein Besuch im Lufthansa-Cargo-Center, bei dem man sich informieren will, wie ein Logistikzentrum mit den neuen Vorgaben der Good Distribution Praxis umgeht. Das Executive Forum wendet sich thematisch an das mittlere und gehobene Management. Im Fokus stehen Benchmarks und der Vergleich mit anderen Branchen.

Benchmarks im Blick

Porsche ist mit Dirk Pfitzer zum Thema „Managen von Komplexität“ dabei und der Nahrungsmittelkonzern Nestlé gewährt Einblick in seine Strategie, Kontaminationsfreiheit und Reinheit zu garantieren. Und last but not least referiert Mc Kinsey-Prinizipal Raul Rutten über die Erhebung und den Einsatz moderner Kennzahlen.

Fürs nächste Jahr soll es neben der Jahreskonferenz sogar noch eine zweite große Veranstaltung geben, mit einem anderen inhaltlichen Profil und an einem anderen Ort.

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