Analysesensoren

Neue Analysesensoren bieten Sicherheit und Zuverlässigkeit durch vereinfachtes Handling

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Deutlich weniger Bauelemente in der Signalverarbeitung

Gleichzeitig ist der integrierte Prozessor leistungsfähiger als alle typischerweise in Transmittern verwendeten Prozessoren zusammengenommen und ist damit bestens gerüstet für die Vielzahl an Aufgaben, die er zu bewältigen hat. Krohne verwendet deutlich weniger Bauelemente in der Signalverarbeitung und erreicht hiermit eine deutlich höhere Systemsicherheit und Technologiebeherrschbarkeit.

Neben der Signalwandlung bietet der Transmitter weitere Schwachstellen: Neben Hardware-Ausfall oder Fehlern in der herstellereigenen Software sind die häufigsten Fehler Konfigurationen der Messstelle. Dies stellt den Anwender jedes Mal vor neue Herausforderungen, da sich selbst beim selben Hersteller die Anschlussbelegung wie auch die Menüführung bei der Konfiguration des Transmitters unterscheiden können.

Smartsens wird hingegen per VarioPin-Steckverbindung direkt an das Leitsystem angeschlossen, die Konfiguration erfolgt per Hart DD, z.B. mit einem Hart-Handheld über eine Junction-Box (bis Zone 1) oder über Pactware (FDT/DTM). Optional kann ein 2-Leiter-Display oder mit dem Smartmac alternativ auch ein 2-Leiter-,Transmitter‘ (Hart Master) vor Ort installiert werden, der das 4…20 mA-Signal abgreift. Der Smartmac verfügt über die gleiche Bedienerführung wie der bekannte Messumformer IFC 100 für Krohne-Durchflussmessgeräte, eine Umgewöhnung ist nicht erforderlich.

Mit der integrierten Transmittertechnologie bietet Smartsens auch die Möglichkeit der Einrichtung einer Messstelle in Zone 0: Mit der Zertifizierungsklasse IECEx II 1G ia IIC T4-T6, Zone 0-2 ist der Smartsens pH-Sensor der einzige 2-Leiter-pH-Sensor, der komplett in Zone 0 eingesetzt werden kann. Die IECEx Zertifizierung ist die Umfänglichste aller Zertifizierungen und beinhaltet die Kriterien für Atex, NEPSI, FM und CSA.

Direkte und offene Kommunikation

Was bei Durchfluss- oder Füllstandmessgeräten längst Standard ist, ist nun auch für die Analysenmesstechnik möglich. Jeder Smartsens-Sensor kann über das 4...20 mA/Hart 7-Signal direkt mit dem Prozessleitsystem verbunden werden (Namur NE 107 Statusmeldungen integriert). Bedient werden die Sensoren mit den heute üblichen Handheld-Geräten, auf welche die Hart DDs heruntergeladen werden können. Krohne ist damit der erste Anbieter, der eine direkte Verbindung per standardisiertem Feldbus vom Sensor zum Prozessleitsystem bietet (Multidrop oder Punkt-zu-Punkt).

Die für die Kommunikation verwendeten DDs und DTMs durchlaufen die Zertifizierung der Hart Communication Foundation HCF bzw. den Leistungstest der FDT User Group (beispielsweise Pactware). Die Verwendung von Pactware als frei verfügbare, herstellerunabhängige Rahmenapplikation wird empfohlen.

Neben Pactware sind die Sensoren der Smartsens-Familie mit gängigen Assetmanagement-Systemen wie z.B. Emerson (ASM), Siemens (PCS7), ABB, Smar, Invensys, Honeywell, Schneider und anderen lauffähig.

Eine der ganz großen Stärken der neuen Sensoren ist die Offline-Kalibration. Mehr auf der nächsten Seite.

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