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Innovation Award 2018 in der Kategorie Mechanische/Thermische Verfahren

Mechanische und Thermische Verfahrenstechnik, die begeistert

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Firmen zum Thema

Shortlist mit Premiumqualität

Allgaier Process Technology mit dem CD Dryer: Der Kontakttrockner wurde für die Trocknung feststoffhaltiger Flüssigkeiten konzipiert. Dabei deckt er das Spektrum vom Aufkonzentrieren bis hin zur Totalverdampfung sowie zur Trocknung der darin enthaltenen Feststoffe ab. Und so funktioniert es: Auf ein sich drehendes und im Innern hohles Scheibenbündel wird die zu behandelnde Flüssigkeit im Überschuss beidseitig auf alle Scheiben des Bündels aufgegeben. Die Flüssigkeit läuft von den Scheiben stetig in einen Zirkulationstank ab und hinterlässt auf den Scheibenoberflächen den zu trocknenden Flüssigkeitsfilm. Während das Wasser durch die mittels Sattdampf von innen erfolgende Beheizung des Scheibenbündels verdampft, trocknet der Feststoff auf den Scheibenoberflächen auf und wird bis zur gewünscht niedrigen Restfeuchte entwässert. Nach nahezu einer vollen Scheibenumdrehung wird der getrocknete Feststoff von den Oberflächen der Scheiben abgeschabt und fällt in einen Produktausfallschacht zur Sammlung oder zum Abtransport und zur Weiterverarbeitung. Die verdampfte Flüssigkeit wird vom Kopf des Trockners mittels eines Abluftventilators durch einen einstellbaren Luftstrom geringer Menge und hoher Wasserdampfbeladung abgeführt. Der Trockengrad des gewonnenen Feststoffes kann über die Drehzahl der Scheiben eingestellt werden.

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Andritz KMPT mit einem pneumatischen Austrag für Schälzentrifugen: Wachsen Produktionskapazitäten, freut sich die Chefetage. Produktionsleitern und Anlagenplanern bereitet dies jedoch meist Kopfzerbrechen. Denn Produktionshallen wachsen nicht so leicht. Vor allem die Raumhöhe wird oft zum kritischen Pfad. Hier spielt der pneumatische Austrag für die Schälzentrifuge von Andritz KMPT seine Stärke aus. Damit kann das zentrifugierte Produkt mittels Vakuumleitung direkt und flexibel zum nächsten Prozessschritt gefördert werden. Der Trockner oder das Abpacksystem muss nun nicht mehr unter der Zentrifuge installiert sein. Weiterer Vorteil: Mit der Kombination aus Schälzentrifuge und pneumatischem Austrag können jetzt auch schwieriger zu schälende Produkte und/oder toxischere Produkte, die sicheres und geschlossenes Handling erfordern, verarbeitet werden. Schließlich kann die horizontale Schälzentrifuge mit ihrem staub- und rückstandfreiem Schälsystem den gesamten Kuchen bis zum Filtertuch sicher austragen.

Herding mit der Explosions­druckentlastung Flameless: Mit dem Flameless wird eine auftretende Staubexplosion in einer Filteranlage reingasseitig entlastet – und nicht wie bisher rohgasseitig. Da die komplette Explosion mit Flamme und Druck durch die Filterelemente geleitet wird, entsteht bei der Explosionsdruckentlastung in den Raum keine Flammenausbreitung und kein Rauchaustrag. Somit können Anwender nun Explosionsdruckentlastungen im Raum auch bei kritischen – also verunreinigenden, gesundheitsgefährdenden oder toxischen Stäuben – durchführen. Zudem ermöglicht die rauch- und flammenlose Druckentlastung einen stark verbesserten Schutz der Produktqualität. Ein weiterer Vorteil für Planer: Da lediglich reingasseitig der geminderte Explosionsdruck auftritt, kann mit wesentlich geringerem Schutzraum nach der Berstscheibe geplant werden. Die Wirkung als Flammensperre wurde laut Hersteller in Anlehnung an die EN ISO 16852 nachgewiesen, ist mit der entsprechenden EU-Baumusterprüfbescheinigung dokumentiert sowie einem zusätzlichen Qualitätssicherungssystem (Modul D) nachhaltig belegt. Die in die Filteranlage spezifiziert eingebauten Sinterlamellenfilter der Ausführung „Pex" sind ein Schutzsystem nach Atex und wurden in mehr als 200 Gas- und Staubexplosionsversuchen systematisch unter Variation verschiedener Parameter getestet.

Wissen ist Wettbewerbsvorteil Egal ob trennen, kompaktieren oder mischen – sichern Sie sich einen Informationsvorsprung durch unseren redaktionelle Branchen-Newsletter „Mechanische Verfahrenstechnik/Schüttguttechnik“ mit allen wichtigen Branchennews, innovativen Produkten, Bildergalerien sowie exklusiven Videointerviews.

Netzsch-Feinmahltechnik mit dem Mahlsystem Neos: Entweder Leistungsdichte oder Energieeffizienz? Mit dem neu entwickelten Mahlsystem Neos von Netzsch-­Feinmahltechnik müssen sich Anwender hohe Leistung nicht mehr mit erhöhtem Energiebedarf erkaufen. Möglich macht dies vor allem die gesteigerte Kühleffizienz durch den Einsatz neuer Standard-Konstruktionsmaterialien und ein strömungstechnisch optimiertes Rührwellendesign. So kann mit der neuen Mühle der Energieverbrauch zum Teil um 30 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig konnte auch der Maschinenverschleiß drastisch reduziert werden. Was folglich den Wartungsaufwand schätzungsweise um 20 Prozent verringert. In Sachen Produktionsleistung konnten die Mahltechnik-Experten mithilfe optimier­ter Prozessparameter produktabhängig ein Plus von 200 Prozent erzielen – bei Einsatz einer vergleichbaren Maschinengröße. Hier kommen vor allem die Betriebsparameter Mahlkörpergröße und Produktdurchsatz zum Tragen. Aber auch im Design verhelfen Änderungen zu mehr Leistung. So bewirken kleinere Abstände zwischen der Mahlraumauskleidung und den Stiften der Rührwelle, dass sich kleinste Mahlkörper intensiver beschleunigen lassen. Dies führt zu einer erheblich höheren Energiedichte und somit zu höheren, möglichen Leistungseinträgen in den Mahlraum.

Fazit: Schon Charles Darwin wusste, dass nicht Stärke oder Intelligenz das Überleben sichert, sondern die Bereitschaft, sich zu verändern. Diesem Prinzip haben sich auch Verfahrenstechniker verschrieben. Sie finden immer wieder Wege Bekanntes neu zu denken, und so die Funktionsweise zu verbessern und die Einsatzbreite zu erweitern. So haben die mechanische und thermische Verfahren Zukunft.

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