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Hinzu kommt die Unabhängigkeit vom Werkstoff als weiterer großer Wettbewerbsvorteil. So werden die Anlagen je nach Anwendung nicht nur aus Glas, sondern auch aus Edelstahl oder Stahl-Emaille gefertigt. Die typischen Kolonnen-Nennweiten reichen von 10 bis 300 mm Innenquerschnitt, die größte gefertigte Kolonne – eine spezielle Anlage für die Aromendestillation – hatte sogar die stolze Nennweite von 70 cm. Die typischen Durchsätze reichen von wenigen Millilitern bis zu 100 l/h. Damit findet der Anwender, ob fürs Versuchsstadium im Labor, die Pilotphase im Technikum oder in der Produktion stets eine für ihn maßgeschneiderte Lösung.
Spezielle Anwendungen
Spezielle Anwendungen gehören ebenfalls zum Repertoir von Iludest/i-Fischer. Jüngste Entwicklung ist eine Membran-Trennanlage für spezielle azeotrope Gemische, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem GKSS-Forschungszentrum Geesthacht bei Hamburg. Ein weiteres Beispiel sind Hybrid-Anlagen, bei denen der Membran-Trennstufe eine Destillation vorgeschaltet ist. Das wässrige Gemisch wird hierbei zunächst auf destillativem Weg bis zum azeotropen Punkt entwässert, bevor es über ein Membranverfahren bis zur geforderten hohen Reinheit aufbereitet wird.
Auch i-Fischer spielt seine Kompetenz in speziellen petrochemischen Anwendungen aus. So werden heute angesichts knapper werdender Ressourcen und hoher Preise besonders wasserhaltige oder schwere Öle exploriert, was sich früher nicht lohnte. Deren Fraktionierung erfordert besondere Erfahrung. „Unsere Anlagen können das“, betont Opis und freut sich bereits darauf, das geballte Iludest/i-Fischer-Know-how im Mai auf der Achema in Halle 6.1, Stand C15/C16 präsentieren zu können.
Der Autor ist stellv. Chefredakteur von PROCESS.
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