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Dosierpumpen

Linear fördern, Präzise steuern, genau dosieren

| Redakteur: Dominik Stephan

Auf der Hannover Messe 2018 stellt Lewa eine neue Weitbereichsdrehzahlregelung für die bewährte Ecodos-Pumpenserie vor, mit der es möglich ist, eine Hubzahl von 1 bis 210 Hüben pro Minute zu erzielen, ohne dabei auch die Hublänge verändern zu müssen
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Auf der Hannover Messe 2018 stellt Lewa eine neue Weitbereichsdrehzahlregelung für die bewährte Ecodos-Pumpenserie vor, mit der es möglich ist, eine Hubzahl von 1 bis 210 Hüben pro Minute zu erzielen, ohne dabei auch die Hublänge verändern zu müssen (Bild: Lewa)

Eine exakte und zeitgenaue Dosierung aller Ingredienzien ist in der Lebensmittel- und besonders in der Pharmaindustrie von größter Bedeutung für die Hersteller, um ihre Produkte in gleichbleibend hoher Qualität anbieten zu können.

Unabdingbar sind dafür Dosierpumpen, die sich möglichst genau ansteuern lassen und dabei die verwendeten Zutaten schonen. Dementsprechend stellt Lewa eine neue Weitbereichsdrehzahlregelung für die bewährte Ecodos-Pumpenserie vor, mit der es möglich ist, eine Hubzahl von 1 bis 210 Hüben pro Minute zu erzielen, ohne dabei auch die Hublänge verändern zu müssen. Das System eignet für Lösungen mit Mehrfachpumpen im Niedrigdruckbereich bis 20 bar und ermöglicht eine lineare Förderkennlinie. Darüber hinaus zeigen die Pumpenexperten beim Pumpen-Plaza auf der Hannover Messe eine Nikkiso Spaltrohrpumpe sowie einen Pulsations-Kavitations-Vorführstand, an dem der Pumpvorgang einer Ecoflow live demonstriert wird. Für eine Verwendung in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie entsprechen alle fluidberührten Werkstoffe der Lewa Pumpenserie Ecodos den Anforderungen nach FDA, USP-Klasse VI und den EU-Richtlinien für die Lebensmittelindustrie.

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Darüber hinaus ist der darin verarbeitete 1.4435-Edelstahl für die meisten Anforderungen die geeignete Wahl, da Pumpenköpfe aus diesem Material für Druckbereiche bis 20 bar und Fluidtemperaturen von bis zu 80 °C ausgelegt sind. In der hygienic-Variante wird der Pumpenkopf aus PP oder elektropoliertem Edelstahl mit einer Oberflächenrauigkeit < 0,5 µm gefertigt, was die Reinigung der produktberührten Oberflächen erleichtert. Die Geometrie des Pumpenkopfes ist so ausgeführt, dass Rückstände von Prozessmedien auf ein Minimum reduziert werden. Dies ermöglicht auch eine einfache Reinigung (CIP) beziehungsweise Sterilisation (SIP) vor Ort. Durch die totraumoptimierte Konstruktion des Pumpenkopfes kann die Prozessfluidmenge im Arbeitsraum geringgehalten werden und Spül-, Entleer- oder Trocknungsvorgänge lassen sich problemlos durchführen.

Dosiergenauigkeit von ± 1 Prozent mit nur einer Stellgröße

Das Zusammenspiel aus Veränderung von Hublänge und Drehzahl ermöglichte bisher bei einem Einsatz von Membrandosierpumpen, dass in einem Einstellbereich von 1:50 eine Dosiergenauigkeit der Fördermenge von ± 1 Prozent erreicht wurde. Mit der neuen Weitbereichsdrehzahlregelegung von Lewa kann diese Genauigkeit allein über die Anpassung der Drehzahl des Servomotors oder eines geregelten Drehstrommotors erreicht werden. Die Hublänge als zweite Größe zur Variierung der Fördermenge entfällt, wodurch eine lineare Förderkennlinie entsteht und sich das Handling stark vereinfacht. Die Weitbereichsdrehzahlregelung der Servomotoren ermöglicht eine voll variable Steuerung der Hubzahl von 1 bis 210 Hüben pro Minute, was einer Vervierfachung des früheren Einstellbereichs entspricht.

Das Zusammenspiel aus Veränderung von Hublänge und Drehzahl ermöglichte bisher bei einem Einsatz von Membrandosierpumpen, dass in einem Einstellbereich von 1:50 eine Dosiergenauigkeit der Fördermenge von ± 1 Prozent erreicht wurde
Das Zusammenspiel aus Veränderung von Hublänge und Drehzahl ermöglichte bisher bei einem Einsatz von Membrandosierpumpen, dass in einem Einstellbereich von 1:50 eine Dosiergenauigkeit der Fördermenge von ± 1 Prozent erreicht wurde (Bild: Lewa)

Darüber hinaus bietet der Servomotor die Möglichkeit, das komplette Moment bei Drehzahl 0 abzurufen. Das stellt ein besonders sanftes Anfahren des Systems sicher, da jeder Prozess mit einer Förderleistung von 1 Prozent gestartet werden kann im Vergleich zu den sonst üblichen 10 Prozent; Bei Testläufen mit 3- bis 6-fach Pumpen wurde auf dem Prüfstand eine äußerst geringe Pulsation festgestellt. Die neue Weitbereichsdrehzahlregelung von Lewa stellt somit vor allem für Dosieraufgaben mit Mehrfachpumpen eine einfache und kostengünstige Lösung dar.

Dichtungslose Nikkiso Spaltrohrpumpen gemäß API-Norm 685 und ATEX-Richtlinie 2014/34/EU

Anlässlich der sukzessiven Übernahme des Vertriebs der dichtungslosen Nikkiso Spaltrohrpumpen durch die Lewa werden auch diese auf der Hannover Messe präsentiert. Die spezielle Bauart der Pumpen wird vor allem für Transfer- und Zirkulationsaufgaben kritischer – zum Teil auch explosiver – Fluide in der chemischen sowie petrochemischen Industrie benötigt. Sie erfüllen daher alle Anforderungen der API 685-Norm sowie der ATEX-Richtlinie 2014/34/EU und können zudem anwendungsspezifisch angepasst werden.

Dichtungslose Nikkiso Spaltrohrpumpen gemäß API-Norm 685 und ATEX-Richtlinie 2014/34/EU
Dichtungslose Nikkiso Spaltrohrpumpen gemäß API-Norm 685 und ATEX-Richtlinie 2014/34/EU (Bild: Lewa)

Der gekapselte und gänzlich leckagefreie Aufbau, bei dem sich der Motor im Inneren des druckfesten Statorgehäuses befindet, erlaubt eine dichtungsfreie Pumpenkonstruktion. Dies minimiert sowohl unmittelbare als auch langfristige Gefahrenrisiken für die Mitarbeiter und die Umwelt. Bei den verwendeten Lagern handelt es sich um Gleitlager, die je nach Anwendungsgebiet in verschiedenen Werkstoffen ausgeführt werden können.

Auf dem Weg zur smarten Chemiefabrik

Modulare Produktion

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06.03.18 - Die Digitalisierung ist einer der wichtigsten Treiber zu einer höheren Produktivität in der Prozessindustrie. Auf der Sonderschau „Process Industrie 4.0: The Age of Modular Production“ in der Halle 11 der Hannover Messe 2018 erfahren Besucher, wie sie die Produktivität durch den verstärkten Einsatz von intelligenter Automation, Messtechnik und Modularisierung steigern können. lesen

Transparenter Pumpenkopf macht Fluidbewegung sichtbar

Besucher der Hannover Messe können außerdem einen Pulsations-Kavitations-Vorführstand besichtigen, an dem verschiedene Betriebszustände einer Membrandosierpumpe gezeigt werden
Besucher der Hannover Messe können außerdem einen Pulsations-Kavitations-Vorführstand besichtigen, an dem verschiedene Betriebszustände einer Membrandosierpumpe gezeigt werden (Bild: Lewa)

Besucher der Hannover Messe können außerdem einen Pulsations-Kavitations-Vorführstand besichtigen, an dem verschiedene Betriebszustände einer Membrandosierpumpe gezeigt werden. Dazu gehören vor allem das Verhalten bei niedrigem Saugdruck, der Einfluss von Pulsationsdämpfern und unterschiedlich ausgeführte Rohrleitungen.

Durch den M 900-Pumpenkopf aus Plexiglas lässt sich die Arbeitsweise einer Lewa Ecoflow Membran-Dosierpumpe live mitverfolgen. Daraus ergeben sich wertvolle Hinweise für die korrekte Installation bei unterschiedlichen Bedingungen und in verschiedensten Anwendungsfällen.

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