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Lewa expandiert Produktion und Logistik am Standort Leonberg

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Angesichts der positiven Entwicklung des Leonberger Pumpenherstellers und Systemintegrators Lewa in den vergangenen Jahren ist der Platz am Stammsitz des Unternehmens knapp geworden. Das hat die Unternehmensleitung dazu bewogen, in eine Erweiterung des Werksgeländes zu investieren. Nicht zuletzt um die kürzlich formierte Industrial Division weiter zu festigen.

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Um der Standort-Wachstumsstrategie in Leonberg zu entsprechen, hat Lewa zwischen 2012 und 2014 insgesamt 15.000 m² an zusätzlichen Flächen erworben, die für den Ausbau der Produktion und Logistik sowie als Büroräume genutzt werden sollen.
Um der Standort-Wachstumsstrategie in Leonberg zu entsprechen, hat Lewa zwischen 2012 und 2014 insgesamt 15.000 m² an zusätzlichen Flächen erworben, die für den Ausbau der Produktion und Logistik sowie als Büroräume genutzt werden sollen.
(Bild: Lewa)

Leonberg – In enger Abstimmung mit dem Mutterkonzern Nikkiso kaufte Lewa Grundstücke und setzte eine Werksrahmenplanung auf. Der erste Zukauf eines Grundstücks erfolgte bereits 2012, weitere Zukäufe wurden in den Jahren 2013 und 2014 getätigt. Insgesamt 15 000 m2 wurden so erworben, die für den Ausbau der Produktion und Logistik sowie als Büroflächen genutzt werden sollen. „Da alle Grundstücke direkt an das Kerngelände von Lewa angrenzen, waren sie optimal geeignet, um unseren Bedarf im Rahmen der Standort-Wachstumsstrategie langfristig abzusichern“, sagt Lewa-Geschäftsführer Martin Fiedler.

Um bei der Expansion den bestehenden Strukturen und der Zukunftsvision für den Standort Leonberg gleichermaßen gerecht zu werden, wurde die gewachsene Werkstruktur Schritt für Schritt zu einem neuen Gesamtkonzept weiterentwickelt. Dabei berücksichtigte man neben einer optimalen Flächenausnutzung auch die Nachnutzungsflexibilität und die Optimierung der Wertströme. Bereits im März 2015 wurde mit den Arbeiten am ersten Bauabschnitt, einem Wert- und Gefahrstoffhof, begonnen. Dieser gehört zur sogenannten Werkhalle 4, einer Kalthalle für Lacke, Alt- und Frischöl, Dekontamination sowie Wert- und Reststoffverpressung, die nach höchstem Standard und unter Berücksichtigung der neuesten Technik konzipiert und ausgeführt wurde. Die Werkhalle 4 wurde bereits im Dezember 2015 in Produktion genommen. Lewa erfüllt mit dem Bau der neuen Werkhalle alle Voraussetzungen für die Zertifizierung nach ISO 14001 für erfolgreiches Umweltmanagement

Im gleichen Monat fand der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt statt. Dieser umfasst eine Halle für die Lackierung und Endmontage von Großpumpen und Systemen sowie ein Hochregallager mit neuer Warenannahme und zentraler Qualitätssicherung. Außerdem werden Büroflächen auf zwei Stockwerken für produktionsnahe Tätigkeiten in die Halle integriert. Für diesen Abschnitt investiert Lewa insgesamt 25 Millionen Euro. Ziel ist es, mit den neuen Fertigungshallen innovative Produktionsmethoden wie die Fließmontage für Prozesspumpen abbilden zu können und auf den künftigen Bedarf vorbereitet zu sein. Über die bereits erfolgten und laufenden Bauabschnitte hinaus, ist auf lange Sicht auch ein Neubau des Verwaltungsgebäudes geplant.

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