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Transaktion abgeschlossen Lanxess bringt Verkauf von Arlanxeo an Saudi Aramco unter Dach und Fach

| Redakteur: Alexander Stark

Lanxess hat den Verkauf seines verbliebenen 50-%-Anteils am Kautschukunternehmen Arlanxeo an Saudi Aramco abgeschlossen. Alle zuständigen Kartellbehörden hatten zuvor die erforderlichen Zustimmungen zu der im August 2018 angekündigten Transaktion erteilt.

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Arlanxeo produziert in Zwijndrecht Butylkautschuk.
Arlanxeo produziert in Zwijndrecht Butylkautschuk.
(Bild: Lanxess )

Köln – Mit Vollzug der Transaktion wurde der Anteil des Spezialchemie-Konzerns an Arlanxeo auf den ehemaligen Joint-Venture-Partner Saudi Aramco übertragen. Im Gegenzug hat der Spezialchemiekonzern dafür einen Erlös von rund 1,4 Milliarden Euro erhalten. Mit dem Transaktionserlös will das Unternehmen seine finanzielle Basis stärken und seine Nettofinanzverbindlichkeiten deutlich reduzieren.

Arlanxeo war am 1. April 2016 als Joint Venture von gegründet worden. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Maastricht, Niederlande, erzielte 2017 einen Umsatz von rund 3,2 Milliarden Euro und beschäftigt etwa 3.800 Mitarbeiter an 20 Produktionsstandorten in neun Ländern. Das Unternehmen produziert Hochleistungskautschuke, unter anderem für die Automobil- und Reifenindustrie, die Bauindustrie sowie die Öl- und Gasindustrie.

Die Ausgliederung des Geschäfts mit synthetischem Kautschuk in das Joint Venture war die Grundlage für die strategische Neuausrichtung des Kölner Unternehmens. Seitdem konzentriert sich Lanxess auf das Wachstum in Spezialchemiemärkten und hat bereits verschiedene Akquisitionen in diesem Bereich getätigt.

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