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Abwasseraufbereitung Kosmetikproduktion mit sauberem Abwasser

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Emil Kiessling mit Firmensitz in Georgensgmünd, Mittelfranken, ist ein erfolgreicher Kosmetikhersteller. Die Produktpalette reicht von Naturkosmetik bis zum Sonnenschutz. Über einen Messekontakt erhielt die DAS Environmental Expert Dresden den Auftrag, die Abwasserentsorgung des Unternehmens zu optimieren.

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In der Vorbehandlung wird das Wasser gesammelt, Chemikalien werden hinzu dosiert, um Feststoffe aus dem Wasser zu fällen bzw. zu flocken. Anschließend schwämmt eine Flotation geflockte Feststoffe auf. Bei Bedarf wird das Wasser neutralisiert.
In der Vorbehandlung wird das Wasser gesammelt, Chemikalien werden hinzu dosiert, um Feststoffe aus dem Wasser zu fällen bzw. zu flocken. Anschließend schwämmt eine Flotation geflockte Feststoffe auf. Bei Bedarf wird das Wasser neutralisiert.
(Bild: DAS)

Viele der in der Körperpflege genutzte Substanzen verursachen, wenn sie in höheren Konzentrationen in Gewässer gelangen, erhebliche Schäden. Mit all den Duft- und Farbstoffen, ätherischen Ölen, Emulgatoren und Tensiden ist auch eine städtische Kläranlage schnell überfordert. Da Emil Kiessling großen Wert auf eine verantwortungsvolle und nachhaltige Produktion legt, war es dem Unternehmen wichtig, das Abwasser innerbetrieblich so aufzubereiten, dass die anschließende Entsorgung über das kommunale Abwassersystem problemlos und ohne jegliches Risiko für die Umwelt erfolgen kann.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen bei Emil Kiessling haben die Wasserexperten der DAS Environmental Expert daher ein Konzept zur weitergehenden Abwasserbehandlung erstellt. Ziel war es, mit möglichst geringen Kosten den Chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) im Abwasser maximal zu reduzieren. Bei der Firma Kiessling sorgt nun eine Kombination zwischen chemisch-physikalischer und biologischer Abwasseraufbereitung für die Entlastung des Kanalnetzes und der städtischen Kläranlage (eine Präsentation der Technologie finden Sie hier).

Die installierte Anlage ist groß genug für eine Kleinstadt mit 5000 Einwohnern und benötigt dank der TFR-Technologie der Dresdner Umwelttechnologiespezialisten bis zu 45 % weniger Energie als Anlagen vergleichbarer Größe.

Eine anspruchsvolle Aufgabe

Die Abwasseraufbereitung für einen Kosmetikhersteller ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Firma Kiessling produziert etwa 1500 Produkte nach über 600 Rezepturen. „Das hat zur Folge, dass sich die anfallende Abwassermenge sowie die Zusammensetzung der Schadstofffracht ständig verändern“, sagt René Reichardt, Leiter Geschäftsbereich Wasserbehandlung bei DAS Environmental Expert.

Die Abwasser-Spezialisten haben eine technische Lösung gefunden, die trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen eine ebenso zuverlässige wie kostengünstige Reinigung der Produktionsabwässer ermöglicht. Kernstück der Anlage zur Abwasseraufbereitung sind die patentierten TFR-Bioreaktoren (TFR –Trickle Flow Reactor, Rieselstromreaktor) des Dresdner Unternehmens.

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