Abwasseraufbereitung

Kosmetikproduktion mit sauberem Abwasser

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

„Dass Preis-Leistungs-Verhältnis, die Stabilität des Prozesses und ein kompetenter, flexibler Service vor Ort waren die K.O.-Kriterien der Fa. Kiessling bei der Suche nach einem neuen Abwasserreinigungssystem. Von der Vielzahl der Bewerber hat uns am Ende DAS überzeugen können. Nach der inzwischen mehrjährigen Betriebsphase sind wir sowohl vom Anlagenkonzept der drei TFR-Reaktoren als auch von der Service-Leistung und Einsatzbereitschaft des gesamten DAS-Teams begeistert“, sagt Roland Krauss, Betriebsleiter bei Emil Kiessling.

Gleichbleibend hohe Abwasserqualität

Die Anlage bei Emil Kiessling besteht aus drei TFR-Bioreaktoren, dem entsprechenden Belüftungs- und Rückspülsystem, Dosiereinheiten für Nährstoffe und Antischaumemulsion, einer Schlammbehandlung sowie der dazugehörigen Mess- und Regeltechnik. Jeder Reaktor ist acht Meter hoch und hat einen Durchmesser von drei Metern. Das Bruttovolumen eines jeden Reaktors beträgt 55 Kubikmeter. Das entspricht einem Gesamtbruttovolumen von 165 Kubikmetern.

Aufzureinigen sind im Schnitt 125 Kubikmeter Abwasser täglich mit einer Schadstofffracht, die durchschnittlich einem chemischem Sauerstoffbedarf (CSB) etwa 3000 Milligramm pro Liter entspricht. Im vierten Jahr beträgt der erreichte Abbaugrad im Mittel 91 %. Die CSB Ablaufwerte liegen weit unterhalb der einzuhaltenden 1000 Milligramm pro Gramm CSB.

Bei der Auswertung der CSB-Konzentration zeigt sich, dass selbst bei Konzentrationsspitzen von bis zu 6000 Milligramm pro Liter der einzuhaltende Wert von 1000 Milligramm pro Liter im Ablauf der Anlage eingehalten wird.

Der langjährig zuverlässige Anlagenbetrieb zeigt, dass sich die TFR-Technologie für komplizierte Applikationen eignet. Gerade für Abwässer aus der Kosmetikindustrie mit einer großen Schwankungsbreite sowohl an Inhaltsstoffen als auch der Konzentration ist dieses Verfahren vorteilhaft. Neben einer besonderen Stabilität des Verfahrens gegenüber Störungen wie kurzzeitiger Eintrag von Desinfektionsmitteln, Schwankungen des pH-Wertes, hohe Salzgehalte und Temperaturwechsel spielt vor allem der Sauerstoffüberschuss innerhalb des Systems die entscheidende Rolle.

Die Anlagen der DAS Environmental Expert arbeiten emissionsarm und lassen sich je nach Anforderung an den Standort problemlos erweitern, um den Anforderungen der TA Luft bzw. TA Lärm gerecht zu werden. Für schwierige klimatische Bedingungen sind die Anlagen ebenfalls gerüstet. „Dank ihrem geringen Platzbedarf, vergleichsweise niedrigen Betriebskosten sowie einer hohen Anlagensicherheit hat sich die TFR-Technologie in den letzten Jahren erfolgreich in den verschiedensten Industriebereichen etablieren können“, unterstreicht Reichardt. „Unsere Entsorgungstechnik ist zudem modular aufgebaut. Durch Hinzufügen weiterer Reaktoren können bestehende Anlagen jederzeit erweitert werden.“

(ID:42777645)