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Prozessmesstechnik Konzentrations- und Viskositätsmessungen im Prozess

Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Gerald Schwarz / Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Stand im ersten Teil dieses Beitrags die Theorie der Konzentrations- und Viskositätsmessung im Fokus, so geht es im Folgenden um die Praxis. Lesen Sie, wie die Experten von Anton Paar an anspruchsvolle Applikationsentwicklungen herangehen und was für die erfolgreiche Lösung spezieller prozessmesstechnischer Aufgaben entscheidend ist.

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Anton Paar bietet ein starkes Team für anspruchsvolle Applikationsentwicklungen in der Prozessmesstechnik.
Anton Paar bietet ein starkes Team für anspruchsvolle Applikationsentwicklungen in der Prozessmesstechnik.
(Bild: Anton Paar)

„Prozessmesstechnik zur Konzentrations- und Viskositätsbestimmung“ (Teil 1).

Um den Rohstoff- und Energieeinsatz zu optimieren und Produktionsanlagen effizient betreiben zu können, messen immer mehr Anlagenbetreiber ihre benötigten Daten wie Konzentration, Dichte oder Viskosität direkt im Prozess. Herkömmliche Labormessmethoden können oft nur mit erheblichem Aufwand, manchmal überhaupt nicht in Anlagenprozesse übertragen werden. In der Lösung dieses Problems beweist der Präzisionsmesstechnikhersteller Anton Paar eine seiner vielen Stärken: ein starkes Team für anspruchsvolle Applikationsentwicklungen in der Prozessmesstechnik.

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Langfährige Beratungserfahrung

Seit über 30 Jahren werden die Kunden umfassend und professionell beraten, wenn es um die Entscheidung geht, mit welchem Sensor oder welcher Sensorkombination Flüssigkeiten in der Produktion optimal gemessen bzw. überwacht werden können. Das beginnt bei der Sammlung von Informationen über die Zusammensetzung des Messmediums, des Konzentrations- und Temperaturbereichs und erstreckt sich bis hin zum eigentlichen Ziel der Messung.

Langjährige Erfahrung sowohl in der Labor- als auch in der Prozessmessung machen es möglich, genau auf die Applikationen zugeschnittene Lösungen zu entwickeln. Dabei berät Anton Paar seine Kunden auch in der Frage, wo der Sensor am besten installiert werden soll und steht ihnen bei der Inbetriebnahme der hochpräzisen Messgeräte oder Komplettsysteme zur Seite. Sind die Sensoren bereits installiert und in den täglichen Arbeitsablauf integriert, so kann der Anwender auf den Kundenservice zurückgreifen. Durch ein weltweites Vertriebs- und Servicenetzwerk – aktuell gibt es 17 Vertriebstöchter und 80 Vertriebspartner – ist Anton Paar in mehr als 110 Ländern präsent. Gerade im Anlagenbau ist das ein großer Vorteil, da die Inbetriebnahme einer Anlage meist in einem anderen Land stattfindet als die Entwicklung und Kompontenfertigung.

Ein starkes Team

Hochqualifizierte Techniker mit internationaler Erfahrung, Chemiker, Verfahrenstechniker und Braumeister bilden ein Team, dessen Zielsetzung darin besteht, alle Abläufe und Vorstellungen der Anlagenbetreiber kennen zu lernen, die Ist-Situation zu erfassen und eine Detailanalyse zu erstellen. Das Prozess-Team beschäftigt sich intensiv mit der Frage, welches Messprinzip sich am besten für die Charakterisierung des zu messenden Stoffes eignet und welche Prozess-Sensoren idealerweise zum Einsatz kommen sollen. Kernbestandteil der Applikationsentwicklung ist die Erstellung eines mathematischen Modells, das die gemessenen physikalischen Größen in die zu überwachenden Prozesskenngrößen umrechnet, z.B. Konzentration oder Dichte bei einer Referenztemperatur.

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