Turnkey-Projekt

Klassiersiebung und Abfüllanlage auf engstem Raum kombiniert

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Mit wenigen Handgriffen umgerüstet

Um eine möglichst hohe Anlagenverfügbarkeit zu erreichen, kann dank des Pufferbehälters ein Gebindewechsel von Fass auf Big Bag (oder umgekehrt) während des laufenden Betriebs der Anlage erfolgen. Die Umrüstung ist ohne großen Werkzeugeinsatz mit wenigen Handgriffen möglich. Die komplette Fassbefülleinheit, die auf einem separatem Schwenkarm befestigt ist, wird einfach auf die Seite geschwenkt, damit das Abfüllrohr für die Big Bags montiert werden kann.

Für eine nahezu staubfreie Befüllung sind alle relevanten Entstaubungsstutzen an eine zentrale Entstaubungsanlage angeschlossen. So kann Staub und verdrängte Luft entweichen. Da die Anlage über einen hohen Anteil an glatten Flächen verfügt, ist der Reinigungs- und Wartungsaufwand gering. Zudem sind alle Bauteile schnell demontiert, da die Anlage modular aufgebaut und frei zugänglich ist. Das Herzstück des kompletten Systems ist eine leicht bedienbare Steuerungseinheit (SPS S7), die einen reibungslosen Ablauf der automatisierten Prozesse gewährleistet.

Die Menuführung ist übersichtlich und wird durch entsprechende Visualisierung unterstützt. Für die Kommunikation zum übergeordneten PLS (Freelance) ist eine Schnittstelle (Profibus DP) vorgesehen. Durch den hohen Automatisierungsgrad kann die komplette Anlage von einer Person bedient werden.

Nur vier Monate bis zurInbetriebnahme

Die Konstrukteure konnten die 8,60 m lange, 3,60 m breite und 5,60 m hohe Anlage optimal auf den geringen Platzbedarf zuschneiden. Bereits in der Planungsphase wurde bei der Konzeption der einzelnen Anlagenbereiche auf einen geringstmöglichen Flächenbedarf geachtet. So sind z.B. keine Transportsysteme für die Gebinde bzw. Paletten notwendig. Auch auf Hebevorrichtungen für das befüllte Gebinde wurde verzichtet, da während des Befüllungsprozesses die leeren Fässer auf der Palette positioniert werden können.

Vom Engineering über die Fertigung und schlüsselfertigen Lieferung bis hin zur Montage und abschließenden Einweisung benötigte J.Engelsmann für das Turnkey-Projekt nur vier Monate bis die Anlage bei dem Auftraggeber in Betrieb gehen konnte.

* C. Wernicke ist Leiter Marketing und Vertrieb; W. Gischa war für die Projektierung der Anlage zuständig, J. Engelsmann AG, Ludwigshafen.Kontakt: Tel. +49-621-59002-27

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