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Chemieparkbetreiber auf Erfolgskurs

Infraserv Knapsack steigert im Jubiläumsjahr erneut seinen Umsatz

| Redakteur: Alexander Stark

Bereits im Jahr 2017 konnte Infraserv Knapsack die 200-Millionen-Euro-Marke beim Umsatz knacken und eine neue Bestmarke aufstellen. Und auch im Jubiläums-Jahr 2018 liegt der Chemiepark-Betreiber und Dienstleister für die Planung, den Bau und Betrieb von Anlagen und Standorten in der Prozessindustrie, weiter auf Erfolgskurs.

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Geschäftsleitung Infraserv Knapsack (v.l.n.r.): Dr. Clemens Mittelviefhaus und Ralf Müller
Geschäftsleitung Infraserv Knapsack (v.l.n.r.): Dr. Clemens Mittelviefhaus und Ralf Müller
(Bild: Infraserv Knapsack)

Hürth – Ralf Müller, Sprecher der Geschäftsleitung bei Infraserv Knapsack, ist mit der jüngsten Entwicklung sehr zufrieden. Das Unternehmen, das 2018 sein 20-jähriges Bestehen feierte, konnte seinen Gesamtumsatz mit mehr als 1.100 Mitarbeitern nochmals um 7,5 % auf 216,3 Millionen Euro steigern (Vorjahr: 200,9 Millionen Euro). Davon entfielen auf den Bereich Dienstleistungen sehr gute 132,0 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 8,4 % entspricht (Vorjahr: 121,8 Millionen Euro). Im Bereich Energien konnte das Unternehmen von 79,1 auf 84,5 Millionen Euro und damit um ebenfalls starke 6,8 % zulegen.

Durch die Steigerung bei Umsatz und Ergebnis 2018 liegt der Chemieparkbetreiber sowohl mit dem Standort Knapsack als auch mit seinen externen Standorten nach den Worten von Müller mehr als nur im Soll.

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Externe Standorte als zusätzlicher Erfolgsfaktor

Die externen, kundennahen Standorte in Köln-Nord, Duisburg, in den Chempark Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen sowie im Industriepark Düren-Niederau spielen mit ihrem stabilen Wachstum eine zunehmend zentrale Rolle – mit entsprechendem weiteren Wachstumspotenzial. So wurden unlängst in Krefeld-Uerdingen auf 500 Quadratmetern Bürofläche neue, moderne Geschäftsräume eingeweiht, die vor dem Hintergrund stetigen Wachstums bereits Platz für weiteres Personals bieten. Es zeige sich zunehmend, dass die Kunden die Nähe des Industrie-Dienstleisters vor Ort sehr schätzen, berichtet das Unternehmen. Sie sei zusammen mit dem Dienstleistungsangebot und der langjährigen Erfahrung in der chemischen Industrie ein wichtiger Erfolgsfaktor im Wettbewerb. Das Wachstum werde dabei ganz wesentlich durch die Leistungen der qualifizierten, engagierten Mitarbeiter mit ihrem hohen Sicherheits- und Qualitätsverständnis und einer ausgeprägten Kundenorientierung getragen.

Zudem trägt weiterhin die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Marketing, Vertrieb und Technik zum Erfolg bei. Müller verweist aber auch auf die solide Entwicklung am Standort Knapsack und unterstreicht: „Wir sehen uns natürlich in der Verpflichtung unser Originär-Geschäft – was ja darin besteht zu planen, zu bauen und den Chemiepark zu betreiben – zu optimieren und unseren Stakeholdern den größtmöglichen Nutzen zu vermitteln." Auch das sei 2018 eindrucksvoll gelungen.

2018/2019 erneut Top-Arbeitgeber

Infraserv Knapsack hat seine Belegschaft von aktuell mehr als 1.100 Mitarbeitern in den vergangenen Jahren stetig verstärkt und die Zahl der Ausbildungsstellen (derzeit 90 Auszubildende) sowie insgesamt das Engagement für den Nachwuchs nochmals erhöht. Seit Jahren erntet das Unternehmen regelmäßig sehr gute Bewertungen als Arbeitgeber bei internen und externen Befragungen. Diese positive Sicht der Mitarbeiter ist ein wichtiger Baustein für einen nachhaltigen, unternehmerischen Erfolg, wie das Nachrichtenmagazin Focus bestätigt. Dort wurde Infraserv Knapsack im Februar 2019 inzwischen bereits zum sechsten Mal in Folge unter den Top-Arbeitgebern Deutschlands geführt

Ziele 2019

Auch für das laufende Geschäftsjahr 2019 hat sich der Chemieparkbetreiber wieder ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt und will die Erfolgsgeschichte möglichst auf einem ähnlichen Niveau fortsetzen. Wachstum ist dabei weiterhin auch beim Personal angesagt: Nach rund 100 neuen Mitarbeitern 2018 sollen auch in diesem Jahr noch einmal die gleiche Anzahl an Mitarbeitern neu an Bord kommen.

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