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Kooperationen mit EEW und RWE

Infraserv Knapsack sichert langfristig Energieversorgung von Chemiepark

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Der Chemieparkbetreiber Infraserv Knapsack hat mit den Energieunternehmen EEW Energy from Waste (EEW) und RWE Power neue Energielieferverträge geschlossen. Damit ist die Energieversorgung der ansässigen Industrieunternehmen langfristig gesichert. Ab 2020 wird zudem das von EEW betriebene Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) den Chemiepark mit Prozessdampf aus der thermischen Abfallverwertung versorgen.

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Luftbild vom Chemiepark Knapsack
Luftbild vom Chemiepark Knapsack
(Bild: Chemiepark Knapsack)

Hürth – Mit dem zwischen Infraserv Knapsack, EEW und RWE geschlossenen umfangreichen Vertragswerk soll sich die CO2-Bilanz in der Dampfversorgung des Chemieparks deutlich verbessern. Um den Bedarf nach kostengünstiger und umweltschonender Energie zu decken, errichteten Infraserv Knapsack und EEW im Jahr 2009 gemeinsam ein EBKW. Die neue Rolle der RWE Power besteht darin, Spitzenlast abzudecken und eine Ausfallreserve für den Chemiepark bereitzustellen. „Der RWE-Standort Knapsacker Hügel beliefert den Chemiepark bis mindestens 2024 kostengünstig mit Dampf – mit einer Option für sechs weitere Jahre“, sagt RWE Power Vorstand Lars Kulik.

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Der RWE-Standort Knapsacker Hügel verfügt über vier mit Braunkohle und organischen Brennstoffen gefeuerte Dampferzeuger. Der Dampf wird zur Fernwärmeversorgung an die Stadt Hürth sowie zur Prozessdampfversorgung an die benachbarten Industriebetriebe geliefert und dient ferner der Erzeugung von Braunkohleprodukten. Durch die Mitverbrennung von nicht-fossilen organischen Brennstoffen beeinflusst der Energieproduzent die CO2-Bilanz des Chemieparks schon heute positiv.

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