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Energy Excellence Forum

Energieeffizienz ist mehr als Energie sparen

| Autor: Anke Geipel-Kern

Energy Excellence Forum zeigt Wege zur Energieeffizienz im Prozess auf: Klar, die beste Energie ist die, die man nicht verbraucht. Aber ganz ohne geht es eben nicht. Für die Prozessindustrie hat darum Prio 1, so viel wie möglich aus der eingesetzten Energie und den ermittelten Daten heraus zu holen.

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Gunther Windecker, BASF: „Die Einführung eines Energiedatenmangement am Standort Ludwigshafen erfordert verschiedene Blickwinkel“.
Gunther Windecker, BASF: „Die Einführung eines Energiedatenmangement am Standort Ludwigshafen erfordert verschiedene Blickwinkel“.
(Bild: Process)

Für die deutsche Industrie ist die Energiewende schon lange kein Aufreger mehr. Zwar haben sich Energiebranche und energieintensive Industrien mit Atomausstieg und Ausbau regenerativer Energien eher zähneknirschend abgefunden.

Es ist noch viel zu tun

Doch die steigende Zahl der Energiemanagementsysteme und ISO-Zertifizierungen zeigen, dass der politische Druck Früchte trägt und Energieeffizienz ins Bewusstsein der Firmenlenker gerückt ist. Doch ist nun alles gut, das Thema damit schon gegessen?

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Noch lange nicht, denn der steilste Anstieg zum Energiegipfel steht noch bevor. Das war der Tenor auf dem diesjährigen Energy Excellence Forum, das im Mai stattfand. Zum dritten Mal trafen sich Anwender, Anbieter und Energiemanager, um sich über die neuesten Projekte und technische Lösungen zu informieren.

Ideen gibt es viele

Es ging um Technik, beispielsweise, Einsparmöglichkeiten bei Druckluft- und Kältetechnik, aber auch um die neuesten Richtlinien, wie das viel diskutierte Messstellenbetriebsgesetz. Es sei ein Gesetz, das mit der heißen Nadel gestrickt sei und keiner gewollt habe, kritisiert Markus Regler, Seniorprojektmanager bei Becker Büttner Held Consulting.

Betroffen sind nicht nur Energieversorger sondern auch Industrieunternehmen und Chemieparks, die ihren Strom selbst erzeugen – damit eigentlich alle großen Chemiestandorte. Doch was verbirgt sich hinter dem Wortungetüm? Das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) ist Herzstück des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) und im September 2016 in Kraft getreten. „Das MsbG verpflichtet den Messstellenbetreiber zum Roll­out intelligenter Messsysteme und moderner Messeinrichtungen“, erklärt Regler.

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