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Infraserv Knapsack erwartet ein erfolgreiches Jahr 2013

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die beiden Geschäftsleiter von Infraserv Knapsack Dr. Clemens Mittelviefhaus (li.) und Ralf Müller erwarten eine positive Entwicklung im laufenden Jahr.
Die beiden Geschäftsleiter von Infraserv Knapsack Dr. Clemens Mittelviefhaus (li.) und Ralf Müller erwarten eine positive Entwicklung im laufenden Jahr. (Bild: Infraserv Knappsack)

Infraserv Knapsack will seine Wachstumsstrategie als Dienstleister für die Prozessindustrie auch in neuen Branchen und Märkten konsequent fortsetzen. Das Unternehmen erzielte 2012 im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum von fünf Prozent und generierte einen Umsatz von 173,3 Millionen Euro.

Hürth – Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 1,7 Milliarden Euro in den letzten 13 Jahren festigt der Chemiepark Knapsack seine Position als zukunftssicherer Arbeitgeber und als wesentliche Säule für die wirtschaftliche Stabilität in der Region. Dafür sprechen auch die zahlreichen Projekte der Standortunternehmen: So sind für dieses Jahr die Eröffnung des neuen Gas- und Dampfkraftwerkes des norwegischen Energieunternehmens Statkraft und die Erweiterung im Pflanzenschutzbetrieb von Bayer Crop Science geplant.

Mit Blick auf das im Januar 2013 beschlossene Klimaschutzgesetz NRW betonen die Standortunternehmen im Chemiepark Knapsack, dass die Chemieindustrie in Deutschland ihren CO2-Ausstoß gegenüber 1990 um 47 Prozent reduziert hat, gleichzeitig ist die Produktion um 42 Prozent gestiegen. Dabei leisten viele Chemieprodukte wertvolle Beiträge zum Klimaschutz, beispielsweise Dämmmaterial, Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Li-Ionen-Batterien und Brennstoffzellen.

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Dr. Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsleitung Infraserv Knapsack: „Damit die nordrheinwestfälische Chemie hier weiterhin so nachhaltig arbeiten kann, darf sie keine Nachteile gegenüber Wettbewerbern aus anderen Regionen haben, in denen nicht genauso klimaschonend produziert wird. Vielmehr unterstützt die Landesregierung den globalen Klimaschutz aktiv, indem sie den Chemiestandorten in Nordrhein-Westfalen Planungssicherheit ermöglicht und nachhaltiges Wachstum fördert.“

Projekte außerhalb des Chemieparks

42 Prozent des Dienstleistungsumsatzes von Infraserv Knapsack wurden mit Projekten außerhalb des Standortes erzielt. Ein Blick auf die Aufträge spiegelt deren Vielfalt wider: Der norwegische Energiekonzern Statkraft setzt bei Revisionsarbeiten an Turbinen und Armaturen eines Pumpspeicherwerks im hessischen Erzhausen auf Unterstützung durch Infraserv Knapsack. Im Chempark Leverkusen hat der Dienstleister eine Werkstatt zur Prüfung von Aufzügen und Hebezeug eröffnet. Seit 2003 entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit RWE Power für die Tagebaubetriebe spezielle Schaltschranksysteme weiter, die mittlerweile als Standard für diesen Einsatzbereich gelten. Aktuell ist ein weiterer Prototyp in Planung.

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