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In den vergangenen Jahren hat Infraserv Knapsack neue Präsenzen an den Standorten in Köln, Leverkusen und im Ruhrgebiet (Duisburg) entwickelt. Kundennähe sei einer der Gründe für den erfolgreichen Ausbau individueller Serviceleistungen für die Kunden aus der Chemie und Petrochemie wie Lanxess, Saltigo und Chemtura. Ihnen bietet der Dienstleister – basierend auf der langjährigen Erfahrung in der chemischen Industrie – ein umfassendes Dienstleistungsportfolio rund um die Planung, den Bau, den Betrieb und die Instandhaltung von Industrieanlagen. Der Standort im Chempark Leverkusen verzeichne seit seiner Eröffnung 2012 eine stetig wachsende Kundennachfrage. Auch der im August 2013 eröffnete Standort Ruhrgebiet zeige eine erfreuliche Entwicklung.
Deutlicher Trend zum Outsourcing
„Wir überzeugen mit Qualität und erhöhen damit kontinuierlich die Nachfrage“, erläutert Mittelviefhaus und betont: „Gleichzeitig betreiben wir unser Basisgeschäft im Chemiepark Knapsack konsequent und qualitativ hochwertig weiter. Denn auch hier befinden wir uns im freien Wettbewerb und beweisen uns durch Expertise, guten Service und neue Produkte wie beispielsweise das Prüfmanagement.“
Mittelviefhaus beobachtet im Markt einen deutlichen Trend zum Outsourcing, der durch die demografische Entwicklung und Anforderungen durch die Gesetzgebung weiter verstärkt wird: „Viele Unternehmen überlegen sich heute zweimal, ob es sich lohnt, in den Aufbau von eigenem spezifischem Know-how zu investieren und damit nicht-produktive Fixkosten zu erzeugen. Oder ob ein spezialisierter Dienstleister, der wie wir permanent in puncto Gesetzgebung und Technik up to date ist, diesen Part effizienter übernehmen kann. Dies wiederum ermöglicht es Unternehmen, sich stärker auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren, mit denen sie Geld verdienen.“
Ähnlich wie Infraserv Knapsack verpasste auch Lobbe Industrieservice die 100-Millionen-Euro-Marke nur knapp. Mit einem Umsatzwachstum von 6,9 % steigerte der Dienstleister aus Iserlohn seinen Umsatz auf 92 Millionen Euro. Knapp dahinter folgt Ebert Hera mit 87 Millionen (+6,1 %).
Mit mittleren zweistelligen Umsatzvolumina komplettieren die Unternehmen Piepenbrock (50,6 Millionen Euro), Stork Technical Services (44,5 Millionen Euro), die S.I.S. Gruppe (36,0 Millionen Euro) sowie Baumüller (25,0 Millionen Euro) die Liste der 15 nach Inlandsumsatz führenden Industriedienstleister. Zwei der genannten vier Unternehmen hatten leichte Umsatzrückgänge zu verzeichnen, die übrigen zwei wuchsen moderat. Die Facility-Service-Umsätze von Piepenbrock (435,4 Millionen Euro) sind in einer separaten Liste dargestellt.
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