TOP 15 Industrieservice-Unternehmen

Industrieservice-Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft

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Die Industrieservice-Sparte der Wisag musste 2013 dagegen leichte Umsatzeinbußen hinnehmen. Die Frankfurter verbuchten 15 Millionen Euro weniger Umsatz als noch im Jahr 2012, können sich mit insgesamt 645 Millionen Euro jedoch vor Voith Industrial Services aus Stuttgart (637 Millionen Euro) behaupten. Für die Wisag Industrie Service ist dies der erste Umsatzrückgang nach kontinuierlichem Wachstum in den zurückliegenden Jahren. Der Stuttgarter Service-Anbieter Voith bewies 2013, dass sowohl im Inland als auch im Ausland gleichermaßen Wachstumspotenziale realisiert werden können. Während der Gesamtumsatz um 7,6 % auf 1.185 Millionen Euro wuchs, lag die Steigerungsrate im Inland mit 6,2 % nur unwesentlich darunter.

Remondis mit zwei Unternehmen unter Top 6

Auch die Reihenfolge der nächsten drei Industriedienstleister bleibt im Vorjahresvergleich unverändert. Weiterhin auf Platz 4 rangiert Xervon aus Köln (450 Millionen Euro), die wie der sechstplatzierte Buchen (267 Millionen Euro) dem Remondis-Konzern angehört. Beide Gesellschaften konnten die Umsätze des Vorjahres nicht halten. Während Buchen einen um 9,4 Millionen Euro geringeren Inlandsumsatz meldete als 2012, büßte Xervon zum zweiten Mal in Folge ein zweistelliges Umsatzvolumen ein. Allerdings lassen sich diese Entwicklungen mit strategischen Veräußerungen von Geschäftseinheiten (u.a. Xervon Energy) sowie Rückzügen aus ausländischen Märkten begründen. Zwischen die beiden Remondis-Einheiten reiht sich die Weber Unternehmensgruppe aus Pulheim ein, die ihren Inlandsumsatz von 257 auf 270 Millionen Euro erhöhte.

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Auf den Rängen 7 und 8 folgen Leipziger Hertel mit 195 Millionen Euro (+2,6 %) sowie Kiel Industrial Services aus Nördlingen mit 186,5 Millionen Euro. Letztere verzeichnete mit 10,1 % das größte Umsatzwachstum aller Unternehmen der Top 15. Dieses ist jedoch auch auf Zukäufe zurückzuführen.

Infraserv Knapsack steigt neu in die Liste ein

Erstmals in der Lünendonk-Liste vertreten ist Infraserv Knapsack. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2013 inzwischen mehr externe Umsätze als captive – sowohl im Industriepark Knapsack bei Hürth als auch außerhalb. In den 99,8 Millionen Euro sind die – meist standortgebundenen – Umsätze im Energiemanagement und in der Medienversorgung nicht enthalten.

„Unsere Strategie, Wachstum durch geographische Expansion und aktive Kundenakquise zu generieren, erweist sich als zukunftsfähig“, unterstreicht Dr. Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsführung Infraserv Knapsack. „ Dies sehen wir auch durch die Aufnahme in die Liste bestätigt. Es zeigt, dass die ISK ein wichtiger und starker Partner im deutschen Industrieservice ist.“

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