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Hygienepumpen

Hygienepumpen – damit der Joghurt nicht nach Pumpe schmeckt

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Zwei in einer: Produkt- und CIP-Rückführpumpe

GEA Tuchenhagen offeriert seine Variflow-Kreiselpumpen der Baureihen TP (normalsaugend) und TPS (selbstansaugend) mit neuen Baugrößen: Die Leistungen liegen bei Fördermengen bis zu 210 m3/h und Förderhöhen bis zu 90 m. Insgesamt stehen jetzt zwölf Pumpengrößen mit Motorleistungen bis max. 45 kW zur Verfügung.

Die selbstansaugende Baureihe TPS ist durch Kombination der bestehenden TP-Baureihe mit einer vorgeschalteten Schneckenrotorstufe entstanden. Die Pumpen fördern Produkte mit hohen Gasanteilen bei niedrigem Schallpegel (wesentlich leiser als Seitenkanalpumpen) und geringer Produktscherung. Größere Spaltmaße als bei Seitenkanalpumpen machen die TPS weniger anfällig gegen harte Partikel. Auch das Evakuieren von saugseitigen Rohrleitungen ist mit dieser Baureihe möglich.

Eine TPS kann zugleich als Produkt- und CIP-Rückführpumpe verwendet werden – das erspart dem Betreiber die Installation einer zusätzlichen Pumpe, gegebenenfalls spart er auch Regelungsaufwand ein.

Keine Kavitation – keine Geschmacksprobleme

Die Eigenschaften der bei den Vita-Pumpen von KSB eingesetzten Metall- und Nichtmetallwerkstoffe entsprechen den Branchenforderungen und können mit einem Zeugnis belegt werden. Bei Bedarf werden die Produkte mit einer Oberflächengüte bis Ra = 0,5 µm geliefert. Wichtig ist, dass die Pumpen mit einer Restentleerung ausrüstbar sind. Vita-Pumpen verfügen über eine servicefreundliche Steckwellenkonstruktion, d.h. Pumpe und Motor besitzen jeweils eigene Wellen. Vorteil: Der Betreiber kann jedes genormte Motorfabrikat einsetzen.

Die gute hydraulische Anpassung vermeidet Kavitation. Kavitierende Pumpen sind Gift für jeden Prozess, werden doch in diesem kritischen Förderzustand flüssigkeitsberührte Oberflächen geschädigt. Bei Pumpen für die Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie kommt erschwerend hinzu, dass das abgetragene Material die geschmacklichen und eventuell die gesundheitlichen Eigenschaften des Fördermediums beeinträchtigt. Darüber hinaus weisen beschädigte Oberflächen eine erhöhte Rauigkeit auf, die ein zuverlässiges Reinigen verhindert.

Sind viskose Medien nicht nur schonend, sondern auch in definierter Menge zu fördern, bietet sich eine Verdrängerpumpe als Lösung an. Mit der im Hygienic Design konzipierten Drehkolbenpumpe Novalobe offeriert Grundfos eine hygienisch sichere und in der Handhabung einfache Lösung. Die Drehkolbenpumpen entsprechen den relevanten internationalen Richtlinien wie GMP, FDA sowie QHD und sind EHEDG-zertifiziert.

Um ein Anlaufen der Rotoren zu unterbinden, kommt ein synchronisiertes Getriebe mit definierten Abständen zum Einsatz. Dies verhindert zuverlässig ein Anlaufen der Rotoren, was zu unzulässigem Metallabrieb und Verunreinigung des Fördermediums führen würde.

Fazit: Keine Schwachstellen erlaubt

In Sachen Hygienesicherheit sind bei Food-Pumpen keine Schwachstellen erlaubt. Als Materialien bevorzugen Hersteller wie Betreiber hochwertige Edelstähle, die Sauberkeit, Korrosionsbeständigkeit und eine lange Standzeit versprechen. Die Design-Richtlinien der EHEDG sind penibel umzusetzen. Auch die Geschmackserwartungen müssen erfüllt sein: Niemand akzeptiert, dass der Joghurt nach Pumpe schmeckt.

* Der Autor ist freier Mitarbeiter bei PROCESS.

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