Pumpen für Biogas
Biogas kann mehr – wenn die Technologie passt: Pumpen und Zerkleinerer im Fokus

Quelle: Seepex 6 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Biogas könnte nach Ansicht von Experten ein zentraler Baustein einer postfossilen Energiewirtschaft werden – wenn die Bedingungen stimmen. Und die sind politisch, klar, aber auch technologischer Natur. Die gute Nachricht: Passende Pumpen und Zerkleinerer stehen schon bereit.

Biogas und Biomethan liefern derzeit rund 5,5 GW stabile elektrische Leistung und könnten ohne zusätzlichen Flächenbedarf auf bis zu 20 GW ausgebaut werden – ein enormes Potenzial.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Biogas und Biomethan liefern derzeit rund 5,5 GW stabile elektrische Leistung und könnten ohne zusätzlichen Flächenbedarf auf bis zu 20 GW ausgebaut werden – ein enormes Potenzial.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die deutsche Biogasbranche steht vor neuen Chancen und weiterhin vor Herausforderungen. Biogas und Biomethan liefern derzeit rund 5,5 GW stabile elektrische Leistung und könnten ohne zusätzlichen Flächenbedarf auf bis zu 20 GW ausgebaut werden – ein enormes Potenzial. Die Investitionen bleiben stark, doch regulatorische Unsicherheiten bestehen: Denn das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt seit 2024 zwar vor, dass neue Heizsysteme zu 65 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben werden müssen. Und auch die neue Bundesregierung unterstützt die Ziele des GEG, will hier aber nachbessern. Die Reform ist aktuell in der Diskussion, und die Unsicherheiten sind daher groß. Die Preise auf dem CO₂-Markt haben sich 2025 langsam auf einem niedrigen Niveau eingependelt und stehen so in Konkurrenz zu Biomethan.

Die Politik hat mit ihren Entscheidungen großen Einfluss auf die Produktion von Biogas und RNG. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) von 2021 und 2023 hat mit großzügigen Einspeisevergütungen das Wachstum der Biogasbranche gefördert. Jüngste Änderungen und auch die Novelle im Jahr 2025 jedoch könnten die Produktion und die Vergütungen senken.