Gebläsetechnik für Gastransport
Schlüsseltechnolgie für die treibenden Kräfte im Biogasbetrieb

Von Tobias Boeckh, Continental Industrie GmbH Gebläse- und Exhaustorentechnik 5 min Lesedauer

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Gas geben für grüne Brennstoffe: Aus Fermentationsprozessen grüne Rohstoffe werden, brauchen Biogasanalgen entsprechende Gebläse. Und die müssen unermüdlich rund um die Uhr laufen um die Produktion in Schwung zu halten.

Tobias Boeckh, Geschäftsführer Continental Industrie, Projektleiter Niklas Hense von Revis bioenergy und Jens Steller, Interimsbetriebsleiter der Biogasanlage (v. links) neben den beiden redundant ausgeführten großen Industriegebläsen von Continental Industrie in der Biogasaufbereitungsanlage. Sie sorgen für die nötige Stabilität im nachgeschalteten Reinigungs- und Trennverfahren.(Bild:  Continental Industrie GmbH)
Tobias Boeckh, Geschäftsführer Continental Industrie, Projektleiter Niklas Hense von Revis bioenergy und Jens Steller, Interimsbetriebsleiter der Biogasanlage (v. links) neben den beiden redundant ausgeführten großen Industriegebläsen von Continental Industrie in der Biogasaufbereitungsanlage. Sie sorgen für die nötige Stabilität im nachgeschalteten Reinigungs- und Trennverfahren.
(Bild: Continental Industrie GmbH)

Friesoythe ist Heimat einer der modernsten Biomethananlagen Europas. Die Nordfuel betreibt hier eine hochmoderne Biogasanlage, die aus einer Million Tonnen Wirtschaftsdünger pro Jahr wertvolles Biomethan gewinnt. Eine der größten Herausforderungen ist die verlustfreie Aufbereitung – ein Bereich, in dem Hochleistungsgebläse wie die von Continental Industrie aus Dormagen eine Schlüsselrolle spielen.

Die Anlieferung des Wirtschaftsdüngers ist ein exakt getakteter Prozess: LKW der Nordfuel liefern anteilsmäßig ca. 80 Prozent feste Masse aus Huftier- und Geflügelmist sowie etwa 20 Prozent flüssigen Wirtschaftsdünger der Viehzüchter aus der Umgebung an. Der Mist wird von sämtlichen Höfen, die mit dem Unternehmen unter Vertrag stehen, abgeholt. Nach der Separierung wird der flüssige Anteil zurückgeführt, um die Pumpfähigkeit sicherzustellen – ein ressourcenschonendes Verfahren. Die voll digitalisierte Eingangskontrolle mittels QR-Codes sorgt für effiziente Abläufe und eine lückenlose Dokumentation. Die LKW-Fahrer wissen stets, welches Tor der riesigen Substrathalle angesteuert werden muss, um dort abzuladen.