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Hitze und Trockenheit in Ludwigshafen Hitzewelle: BASF muss Produktion und Logistik anpassen

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die BASF muss in Ludwigshafen die Produktion einschränken und bangt um den Warentransport über den Rhein. Aufgrund der andauernden hohen Temperaturen und des Niedrigwassers im Rhein, muss der Chemiegigant seine Kühlwasserentnahme sowie die Einleitung anpassen. Zudem muss der Konzern nach alternativen Verkehrsträgern suchen, falls die Warenschifffahrt auf dem Rhein zum Erliegen kommen sollte.

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Die anhaltende Hitze macht der Natur zu schaffen und hat auch Auswirkungen auf den Betrieb der BASF am Standort Ludwigshafen.
Die anhaltende Hitze macht der Natur zu schaffen und hat auch Auswirkungen auf den Betrieb der BASF am Standort Ludwigshafen.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Deutschland ächzt immer noch unter der anhaltenden Hitze. Aber nicht nur Natur und Menschen setzen die Temperaturen zu, auch die BASF muss die Produktion und Logistik im Werk Ludwigshafen anpassen. Die Wasserentnahmemenge aus dem Rhein unter anderem für Kühlzwecke ist behördlich limitiert, zudem ist die Wiedereinleittemperatur des Kühlwassers auf eine bestimmte Temperatur begrenzt. Um diese Vorgaben einzuhalten, muss das Unternehmen die Produktion am Standort Ludwigshafen sukzessive anpassen.

Bei weiter sinkendem Pegelstand kann zudem der Warentransport über den Rhein nur noch begrenzt erfolgen. Derzeit kann der Binnenschifftransport – trotz des niedrigen Wasserstands im Rhein – durch den Einsatz einer größeren Anzahl an Schiffen noch aufrechterhalten werden. Mit Blick auf die Wetter- und Pegelprognosen bereitet der Konzern in Absprache mit seinen Kunden die Verlagerung auf alternative Verkehrsträger vor. In Einzelfällen könne es bei Andauern der aktuellen Wetterlage zu Lieferengpässen kommen, so die Ludwigshafener.

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