Hermetisch dichte Peripheralpumpe

Hermetisch dichte Peripheralpumpe meistert kritische Förderaufgaben in der Wachs-Produktion

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Reduzierte Lebenszykluskosten

Welche konkreten Vorteile hat Clariant durch den Einsatz dieser Peripheralpumpen? Franz Kovanetz: „Da ist zum einen die deutlich längere Standzeit, auch der Wartungsaufwand ist erheblich geringer.“ Er geht bei der erwarteten Standzeit von vier Jahren von einem Kostenvorteil von mehreren Tausend Euro je Pumpe aus. Sehr wichtig ist ihm, dass der Betrieb mit weniger Störungen kämpfen muss. „Wir können somit Mitarbeiter produktiver einsetzen als zur Kontrolle und Reparatur von Pumpen.“

Was den Betriebsingenieur besonders freut ist, dass der Prozess nicht mehr so häufig unterbrochen wird: „Jede Unterbrechung eines kontinuierlichen Prozesses bedeutet stets eine Beeinflussung der Produktqualität. Nur wenn eine Konti-Anlage konstant gefahren wird, bleibt die Produktqualität ohne Schwankungen auf einem hohen Level.“ Alle Pumpen sind im Übrigen in das Prozessleitsystem eingebunden – es gibt z.B. auch eine automatische Routine für das Reinigen der Pumpe.

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Hohe Standzeiten dank konstruktiv eleganter Lösung

Wie erreicht man mit der Peripheralpumpe MPB diese hohe Standzeit bei geringem Wartungsaufwand? Hauptsächlich durch eine konstruktiv elegante Lösung der Laufrad-Abdichtung:

  • Die im Laufrad integrierten Dichtlippen (patentiert) bewirken die für einen hohen Wirkungsgrad entscheidende Abdichtung zwischen Laufrad und Gehäusewand des Siliziumcarbid-Ringkanals. Die Gleitflächen des Ringkanals sind hochglanzpoliert – das sichert ein reibungs- und absolut verschleißarmes Gleiten der Laufrad-Dichtlippen.
  • Ein weiterer, entscheidender Vorteil ist die einfache und schnelle Montage: Die federnden Dichtlippen machen eine auf Zehntelmillimeter genaue Laufrad-Ringkanal-Justage entbehrlich. Derart enge, hydraulisch aber wichtige Spalte führen bei herkömmlichen Peripheralpumpen häufig zum vorzeitigen Verschleiß – insbesondere bei Temperaturänderungen – und erfordern für deren präzise Montage und Wartung einen hohen Zeitaufwand. Die Dichtlippen des Richter MPB-Laufrades jedoch kompensieren die Maßänderungen bei Temperatureinwirkung.

Das ist für Clariant besonders wichtig: Sowohl das Oxidationsmittel als auch das noch säurehaltige Oxidat weisen Temperaturen von deutlich über 100 °C auf. „Die Richter-Peripheralpumpe ist sehr gut temperaturbeständig, auch kleinere Temperaturschocks akzeptiert die Pumpe problemlos“, so die Erfahrung von Franz Kovanetz.

Fazit

Beim Fördern von stark oxidierenden Substanzen und anderen korrosiven Medien sind Richter Peripheralpumpen bei Clariant heute Standard. Aufgrund besonderer technischer Details bewähren sich diese Pumpen und weisen die längste Standzeit auf: Eine 2004 zu Testzwecken installierte MPB läuft auch im Jahr 2011 noch problemlos.

* Der Autor ist Verkaufsleiter Bayern, Richter Chemie-Technik GmbH, Kempen.

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