Beitrag zu mehr Energieeffizienz

Henkel will Energieverbrauch um weitere 15 Prozent reduzieren

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Übergreifend für alle Standorte des Unternehmensbereichs arbeitet Henkel kontinuierlich am Thema Energieeffizienz und entwickelt Konzepte, die eine ganzheitliche Betrachtung ermöglichen. Zentrales Ziel ist es, bestehende Prozesse durch weniger energieintensive Verfahren zu ersetzen. Dazu gehören auch so genannte Scorecards, die für jeden Standort Ziele und die entsprechenden Maßnahmen messen.

Ein prozessspezifisches, Internet-basiertes Energiemesssystem erlaubt es, den Energieverbrauch aller Standorte in Echtzeit zu verfolgen, Abweichungen von den strikten Zielvorgaben sofort zu erkennen und diese zu korrigieren. „Permanente Verbrauchsverfolgung, der Abgleich mit unseren Sollwerten sowie ein Benchmarking mit allen Werken helfen, uns noch schneller zu verbessern. Unsere Nachhaltigkeitsbilanz stellt dies eindrucksvoll unter Beweis“, erklärt Dr. Dirk Holbach, Leiter Supply Chain Henkel Laundry & Home Care.

Ausschöpfen von Energiesparpotenzialen

Für sein Engagement in Sachen Klimaschutz wurde Henkel Laundry & Home Care in diesem Jahr mit dem Energy Masters Award des Berliner Manager-Netzwerks econique ausgezeichnet. Zum Sieg in der Kategorie „Gesamtkonzept“ führte unter anderem ein Projekt zur Rückgewinnung von Wärme am Standort Krusevac in Serbien. Hier wird bislang ungenutzte Prozessabwärme nun für Heizung, Warmwasserbereitung und Produktionsprozesse verwendet.

Die Ergebnisse scheinen beachtlich: Allein für Energierückgewinnung und -effizienz werden im Unternehmensbereich weltweit Einsparungen von jährlich zwei Millionen Euro bei Investitionen von rund acht Millionen Euro realisiert. So können bei gleichbleibender Leistung rund 20.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

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