Schläuche statt Rohrleitungen

Gummi schlägt Stahl – Schläuche können Rohrleitungen ersetzen

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Alternativ zur geteilten Flanschkupplung können Kunden zwischen drei verschiedenen Flanschsystemen wählen: geteilte Flanschkupplung, einvulkanisierter Flansch und Spezialringflansch. Auch maßgeschneiderte Lösungen werden bei Bedarf zusammengestellt.

Kosten nachhaltig senken

Trotz ihrer vielen Vorteile haben es Schläuche bei der Förderung abrasiver Güter nicht leicht – denn traditionell werden oft feste Rohrleitungen verbaut. „Stahl eignet sich aber nur auf den ersten Blick zur Förderung“, meint Johannes Klöpper, Produktmanager Verschleißschutz und Mineralstoffaufbereitung bei Rema Tip Top. „Ein neues Stahlrohr mag erst einmal kostengünstiger in der Anschaffung sein als ein Förderschlauch. Doch die höheren Standzeiten unserer Förderschläuche und der unkomplizierte Einbau ermöglichen dagegen langfristig kürzere Stillstandszeiten für die Instandhaltung und niedrigere Materialkosten.“ Die hohe Verschleißresistenz des verwendeten Materials sowie die weitgehende Vermeidung von 90-Grad-Bögen führen zu einer bis zu zehn Mal längeren Standzeit. Zudem beugt der vibrationsarme Transport der Schlämme im Schlauch Verwirbelungen vor und wirkt lärmdämpfend.

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Nach individueller Beratung werden der Einbau und die Inbetriebnahme des Förderschlauch­systems von einem erfahrenen Serviceteam vorgenommen. Möchte der Anwender die Montage selbst übernehmen, erhält er einen genauen Montageplan, der Schritt für Schritt die Einbindung des Schlauchs in das bestehende System darstellt.

Die Wartung der Anlage wird von einem durch den Hersteller eigens entwickelten System (CMMS – Computerized Maintenance Management System) unterstützt. Es berechnet, abhängig von der Materialbeschaffenheit, in welchen Zeitintervallen eine Wartung bzw. ein Austausch des Schlauchs vorgenommen werden sollte, um potenzielle Leckagen frühzeitig zu verhindern. In speziellen Trainings werden die Servicemannschaften umfassend geschult sowie auf die Montage und Wartung des Förderschlauchsystems vorbereitet.

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Gemeinsam haben Produktmanager und Entwicklungsteam immer die gesamte Anlage im Blick. Übergeordnetes Ziel ist es dabei, den störungsfreien und effizienten Betrieb aller Anlagen dauerhaft zu gewährleisten. „Auch bei unseren Förderschlauchsystemen ist es uns deshalb wichtig, von der Dichtung über die Kupplung bis hin zum eigentlichen Schlauch alles aus einer Hand anzubieten“, betont Klöpper. Er kann zahlreiche Erfolge vorweisen: In Anlagen in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien und Polen sowie in Südafrika und China wird das neue Förderschlauchsystem bereits eingesetzt.

* * Der Autor ist Pressesprecher bei Rema Tip Top, Poing. Kontakt: Tel. +49-8121-7070

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