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Dosierung

Extruder seitlich beschicken

| Redakteur: Manja Wühr

Hersteller reaktiver Dichtungsmassen kennen das Problem: Der Rohstoff Kieselsäure mit seinem niedrigem Schüttgewicht neigt zur Fluidisierung. Um diesen dennoch prozesssicher in das Verfahren einzubringen, setzt Coperion die Seitenbeschickung ZS-B ein.

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Die Seitenbeschickung ZS-B mit patentierter Feed Enhancement Technology (FET) ermöglicht die seitliche Dosierung von pulver- oder granulatförmigen Füllstoffen und Additiven ins Verfahrensteil des Doppelschneckenextruders.
Die Seitenbeschickung ZS-B mit patentierter Feed Enhancement Technology (FET) ermöglicht die seitliche Dosierung von pulver- oder granulatförmigen Füllstoffen und Additiven ins Verfahrensteil des Doppelschneckenextruders.
( Bild: Volker Schrank/Coperion )

Herzstück ist die von Coperion entwickelte und patentierte Feed Enhancement Technology (FET). Sie legt an der Einzugszone über eine poröse, gasdurchlässige Wand ein Vakuum an. Wie der Hersteller betont werden so deutlich verbesserte Einzugs- und Durchsatzleistungen erzielt – selbst bei Rezepturanteilen von mehr als 10 % Kieselsäure. Aber auch die seitliche Dosierung von pulver- oder granulatförmigen Füllstoffen und Additiven ist möglich. Eine weitere Neuerung in der Dosiertechnik von Coperion ist eine neue Pharma-Dosierwaage. Die K3-PH-Dosiererlinie mit neuem Dosiererdesign baut auf einem modularen Konzept mit deutlich reduzierter Standfläche auf. Möglich macht dies die neue, verkleinerte D4-Plattformwaage mit der patentierten Smart Force Transducer (SFT)-Wägetechnologie. Dank des modular aufgebauten „Quick Change“-Designs kann ein Dosierer schnell umgebaut und für neue Prozesse oder Rezepturen angepasst werden. Lediglich das Austauschen der Dosiereinheit inklusive Trichter ist hierfür notwendig. Neben der erzielten Zeitersparnis ermöglicht das modulare Design auch eine einfachere, verbesserte Reinigung und Wartung, so der Hersteller. Das neue Design eignet sich zudem für die Gruppierung von mehreren Dosierern zu einem Cluster.

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