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Verpackungsmaschinen

Exklusiv-Bericht: Die neue Strategie von Schubert-Pharma

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Schubert-Pharma – vor einem Jahr gegründet – hat jetzt zur Achema einen großen Auftritt. PharmaTEC wollte deshalb beim Besuch in Crailsheim wissen: Was ist im letzten Jahr passiert und wie kommt die neue Marke am Markt an?

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Die auf der Achema gezeigte TLM-Anlage ist bei einem amerikanischen Medizintechnikhersteller im Einsatz und verpackt unterschiedliche Abpackungen von Einwegspritzen.
Die auf der Achema gezeigte TLM-Anlage ist bei einem amerikanischen Medizintechnikhersteller im Einsatz und verpackt unterschiedliche Abpackungen von Einwegspritzen.
(Frieder Daubenberger, Germany Stuttgart)

Jetzt, ein paar Wochen vor der Achema, platzt die Fertigungshalle in Cailsheim aus allen Nähten: Blau, gelb, grün – überall Maschinen in Signalfarben, gut identifizierbar durch das markanten TLM-Design und den staksigen Roboterarmen. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man viele bekannte Namen.

Über Auftragsmangel kann sich das Verpackungsunternehmen Schubert momentan nicht beklagen und was die Besucher auf dem Messestand in der Halle 3 sehen werden, wissen IPS-Chef Olaf Horrenberger und Carsten Peters, Vertriebsleiter bei Schubert-Pharma natürlich auch schon.

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Die schaltschranklose Maschine – vorgestellt auf der Interpack 2014 – ist dabei und, zum ersten Mal auf der Achema mit neuem Logo und Auftritt: Schubert Pharma. „Wir freuen uns darauf“, sagt Peters, der den Vertrieb der neuen Marke steuert und dessen Aufgabe es ist, das Standbein, das sich Schubert in den letzten Jahren in der Pharmabranche erarbeitet hat, zu stabilisieren und stärker zu machen.

Aus 20 Pharmaexperten besteht das neue Team, das sich aus Vertriebsleuten, Einkäufern, Projektmanagement, Validierungs- und Servicespezialisten zusammensetzt und Räume im Gebäude der Engineeringtochter IPS International Packaging Systems in der Werner-von-Siemensstraße bezogen hat. Eine räumliche Nähe, die gewünscht und wohl bedacht ist. „In der Projektmanagementerfahrung von IPS und der Pharmaexpertise von Schubert Maschinenbau sehen wir die perfekte Synergie“, betont IPS-Geschäftsführer Olaf Horrenberger.

Strukturen schaffen Klarheit

Vor allem soll der Kunde künftig durch die Pharmamarke von einer klaren Struktur profitieren. „Früher tauchte bei Pharmakunden gelegentlich die Frage auf. Soll ich den Maschinenbauer oder das Ingenieurunternehmen ansprechen? Das ist jetzt nach außen hin eindeutig geklärt“, erklärt Peters. „Wir treten nun als Anbieter auf, der aus einer Hand alles liefern kann, was in der Sekundärverpackung benötigt wird – von der Konzeption bis zur Maschine. Wir begleiten von der Strategie über die Erarbeitung der konkreten Lösung bis zur Umsetzung“.

Als Engineering-Dienstleister will Schubert-Pharma Effizienzsteigerungen auf den Produktionslinien seiner Kunden realisieren, neue Produktionskapazitäten und Verpackungslösungen entwickeln, Voruntersuchungen geplanter Prozesse durchführen und Projekte mit zertifizierten Projektmanagern unterstützen. „IPS blickt auf 40 Jahre Projekterfahrung zurück. Das ist ein Pfund mit dem wir wuchern können“, betont Horrenberger.

Auch wenn der Auftritt auf der Achema das suggerieren könnte: Neuland ist die Pharmabranche für Schubert beileibe nicht, und gutes Geld verdient die Gruppe jetzt auch schon mit Pharmaprojekten.

Noch in diesem Jahr soll der Umsatz die 20-Millionen-Grenze überschreiten, was eigentlich erst für 2017 geplant war. Weitere Steigerungen sind geplant. Das sollte wohl gelingen: Man sei in der guten Lage, viele Projekte in der Pipeline zu haben, sagt Peters.

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