Anbieter zum Thema
Losgröße 1 kein Problem
Es mangelt nicht an Referenzen und auch nicht an großen Kundennamen. Für Roche beispielsweise hat Schubert ein Projekt umgesetzt, dessen Anforderungen heute in den hauseigenen Serialisierung-Lösungen umgesetzt sind. Losgröße 1 war die Forderung für eine Toploading-Maschine, die individuelle Klinikmuster für klinische Prüfungen verpacken sollte.
„Die Anlage musste sicherstellen, dass das verpackte Medikament dem richtigen Probanden zugeteilt wird und in der richtigen Klinik landet“, erläutert Peters die Anforderung. In Amerika setzt ein Arzneimittelhersteller Transmodultechnik am Anschluss an einen Blow-Fill-Seal-Prozess ein und besonders stolz ist man auf ein Projekt, das Japan-Qualität schafft – ein Gütesiegel, denn die Japaner gelten als besonders pingelig.
Immer mehr Pharmakunden entscheiden sich aufgrund vieler Vorteile für die TLM-Maschinen mit dem markanten Design, die dank des modularen Designs individuelle Anforderungen erfüllen können und daher für Spezialaufgaben prädestiniert sind. Bei der Verpackung in und von Blistern fühle man sich richtig wohl, betont der Vertriebsleiter und fügt erläuternd hinzu, es seien damit nicht konventionelle Tablettenblister gemeint, sondern Blister mit großen Kavitäten.
„In unseren Blistern ist beispiels-weise ein Insulin-Pen verpackt, eine Spritze oder ein Ärzte-Kit mit mehreren Komponenten“, beschreibt Horrenberger. Klassischer Sondermaschinenbau also, der immer dann gebraucht wird, wenn es um mittlere Volumina und hohe Flexibilitätsanforderungen durch häufig wechselnde Produkte geht.
Alles aus einem Guss
Als große Stärke und vor allem als wichtiges Alleinstellungsmerkmal sehen Peters und Horrenberger den hohen Integrationsgrad der Schubert-Anlagen. Ganz gleich von wem die Einzelaggregate stammen, es gibt nur eine Bedienoberfläche. „Wir implementieren Fremdsteuerungen in die Kerntechnik, sodass ein einheitliches Look-and-Feel entsteht“, erklärt Peters.
Und wie man Individualisierung mit Standardbauteilen hin bekommt, also sozusagen die Quadratur des Kreises schafft, weiß Schubert auch. Der Baukasten, aus dem sich die Konstrukteure bedienen, basiert auf immer wiederkehrenden Teilen, was auch die Ersatzteillagerung überschaubar macht. Natürlich schlägt sich das auf die Bauzeiten nieder. „Wir können unseren Kunden helfen, schnell am Markt zu sein“, betont Peters. Selbst Umbauten und Erweiterungen verlieren ihren Schrecken. Zwei zusätzliche Module mit Funktionen, die bisher nicht enthalten waren – kein Problem für die Konstrukteure.
(ID:43323053)