Auch die neuen Serialisierungsanforderungen könnten den ein oder anderen Pharmakunden demnächst veranlassen, sich die Transmodultechnik genauer anzusehen. Spätestens, wenn die EU-Pharmarichtlinie in die Realität umgesetzt werden muss, sind kluge Lösungen gefragt und dann könnte die Stunde der Roboter schlagen.
Der Transportroboter, das Transmodul, ermöglicht die geforder-te Verfolgungssicherheit und schafft so gute Voraussetzungen für Track & Trace, weil die einmal ergriffene Packung während des gesamten Prozessverlaufs nicht mehr losgelassen wird und damit jede Verwechslungsgefahr gebannt ist – eine eingebaute Sicherheitsfunktion sozusagen.
Und wie reagieren die Edelstahl verliebten Pharmazeuten auf den ungewöhnlichen Look der Schubert-Maschinen? Es gäbe immer mal wieder Diskussionen über die Bauphilosphie, sagt Horrenberger leicht amüsiert. „Wir verfolgen die Devise: Verkleidungen so viel wie nötig, so wenig wie möglich: Es darf sich kein Produkt verhängen oder in irgendwelche Ecken fallen können.
Wenn aber eine Havarie eintritt, dann wollen wir, dass alles leicht zugänglich ist“. Und am Ende komme ein offenes Baukonzept dem Pharmazeuten doch eigentlich eher entgegen, findet er.
Vielleicht setzt Schubert mit den Transmodulen auch einen neuen Trend im Pharmamaschinenbau. Das Duo Peters und Horrenberger ist überzeugt: „Wir sind anders, aber wir können mit unserer Technologie Lösungen schaffen, die andere eben nicht bieten können“.