Worldwide China Indien

Kooperation

Evonik forscht mit Universität von San Diego an neuen Kosmetikrohstoffen

| Redakteur: Alexander Stark

Evonik hat eine dreijährige Partnerschaft mit dem Center for Microbiome Innovation der University of California San Diego angekündigt.
Bildergalerie: 1 Bild
Evonik hat eine dreijährige Partnerschaft mit dem Center for Microbiome Innovation der University of California San Diego angekündigt. (Bild: Karsten Bootmann/ Evonik)

Eine Kooperation zwischen Evonik und dem Center for Microbiome Innovation der University of California San Diego (UCSD) soll neue Erkenntnisse über die komplexe Zusammensetzung der Mikroorganismen auf der Haut liefern. Ziel der dreijährigen Partnerschaft sowie zukünftiger, gemeinsamer Forschungsprojekte ist die Verbesserung bestehender und die Entwicklung neuer mikrobiotischer Kosmetikrohstoffe.

Essen; San Diego/USA – Bakterien, Pilze, Viren – jeder Mensch trägt viele verschiedene Mikroorganismen auf der Haut. Sie bilden zusammen das sogenannte Mikrobiom der Haut. Dessen Zusammensetzung ist so individuell wie ein Fingerabdruck und hängt von verschiedensten Einflussfaktoren ab. Die Forschung am Hautmikrobium soll nun neue Kosmetikrohstoffe für Evonik liefern.

Durch die Kooperation mit dem Center for Microbiome Innovation (CMI) sollen die Wissenschaftler des Konzerns neue Impulse für die Technologieplattform „Care Biotics“ erhalten, in der das Unternehmen die Entwicklung mikrobiotischer Marktprodukte vorantreibt. Durch die Partnerschaft mit dem renommierten CMI könne das Unternehmen das Themenfeld Hautmikrobiom besser durchdringen und so das Potential dieser Technologieplattform für weitere Produktlösungen realisieren und diese in den kommerziellen Markt bringen, sagt Dr. Tammo Boinowitz, Leiter des Geschäftsgebiets Care Solutions bei Evonik.

Evonik entwickelt umweltfreundliche Alternative zu Kunststoffen in Peelings

Verzicht auf Mikroplastik

Evonik entwickelt umweltfreundliche Alternative zu Kunststoffen in Peelings

21.03.19 - Evonik hat angekündigt, zwei neue Produkte als Ersatz für Mikroplastik in Peelings auf den Markt bringen zu wollen: die Spezialkieselsäuren Sipernat 2200 PC und Sipernat 22 PC. Einige namhafte internationale Kosmetikfirmen verwenden die neuen Produkte der Spezialkieselsäure bereits in Duschgelen ebenso wie in Gesichts- und Körperpeelingprodukten, nachdem der Hersteller Ende 2013 erste Muster bereitgestellt hatte. lesen

Die Forschung am Hautmikrobiom stecke zwar noch in den Kinderschuhen, so Dr. Peter Lersch. Sie sei nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht, sondern auch für die Konsumenten interessant, erklärt der Leiter des Innovationswachstumsfeldes „Cosmetic Solutions“. Das Mikrobiom unterstützt die epidermale Hautbarriere und spielt auch eine Rolle im Alterungsprozess der Haut. Die Entwicklung mikrobiom-freundlicher Kosmetikprodukte ist daher ein vielversprechendes Anwendungsgebiet für das Unternehmen.

Gemeinsam mit dem Team des CMI möchte Evonik auch an Testsystemen für das Mikrobiom der Haut forschen. Das würde die systematische Charakterisierung von neuen wie auch bereits bestehenden Rohstoffen stark beschleunigen.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 46108657 / Forschung&Entwicklung)