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Brandverhütung

Eingespielte Prozesskette für maximale Sicherheit dank intelligenter Funkenerkennung

| Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Die Explosionsgefahr gehört in Mühlen und bei der Holzverarbeitung zum Alltag. Wo leicht entzündliche Stäube vorkommen, genügt unter Umständen ein einziger Funke, um eine Brand- oder Explosionskatastrophe auszulösen. Ein neues Funkenerkennungs- und Löschsystem vermeidet Brände und Explosionen.

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Funken lassen sich auch außerhalb des sichtbaren Bereichs messen.
Funken lassen sich auch außerhalb des sichtbaren Bereichs messen.
(Bild: IEP Technologies)

Der patentierte und Atex-zertifizierte Detektor V300 EX reagiert schnell auf die Ultraviolett- bis Infrarotstrahlung, die von einem Funken oder einer Flamme ausgesendet werden – selbst durch dichte Staubschichten und Materialströme hindurch. Er ist so konstruiert, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen ein einzelner Funkendetektor mit vollem 180°-Sichtfeld die gesamte Querschnittsfläche des Absaugrohres abdeckt und bei Bedarf ein Signal auslöst. Das System erkennt Zündquellen wie sichtbare Funken, Glut, Flammen sowie nicht sichtbare heiße Partikel bereits ab einer Temperatur von 300 °C.

Eingespielte Prozesskette für maximale Sicherheit

Sobald der Detektor V300 EX einen Funken erkennt, setzt sich automatisch eine Prozesskette in Gang: Die Löscheinheit löscht Funken und Glut innerhalb von Millisekunden. Durch feines Versprühen einer geringen Wassermenge werden Filter und andere Produktionsmaschinen kaum beeinträchtigt. Dieser Vorgang wird durch den Signalrouter geregelt und überwacht. Derweil kontrolliert das Steuergerät das gesamte System und sendet bei Bedarf akustische und optische Signale an die Umgebung. Eine Druckerhöhungsanlage stellt sicher, dass das Löschwasser frei von Luft ist und den richtigen Druck aufweist. Wenige Sekunden nach Beseitigung der Gefahr wird der Löschvorgang schließlich vom Automatiksystem gestoppt und das System ist sofort wieder bereit, den nächsten Funken zu löschen.

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