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IT-Transformation gewürdigt Digital Leader Award 2020 geht an Boehringer Ingelheim

| Redakteur: MA Alexander Stark

Die IT-Zeitschriften CIO Magazin und Computerwoche haben Boehringer Ingelheim mit dem Digital Leader Award 2020 ausgezeichnet. Eine nationale Expertenjury würdigte damit die erfolgreiche Transformation der unternehmenseigenen IT-Organisation.

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Bis zu 40.000 Mitarbeitende nutzen Boehringer Ingelheims IT-Infrastruktur von zu Hause aus.
Bis zu 40.000 Mitarbeitende nutzen Boehringer Ingelheims IT-Infrastruktur von zu Hause aus.
(Bild: Boehringer Ingelheim Pharma)

Ingelheim – Für das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim waren frühe Investitionen in eine flexible Infrastruktur und digitale Technologien eine wichtige Voraussetzung, um während der Covid-19 Pandemie den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Bereits vor Beginn der Pandemie etablierte das Unternehmen zentrale digitale Tools und Arbeitsabläufe sowie digitale Kanäle für die Kommunikation mit medizinischen Fachkräften, Tierärzten und -haltern. Seit März arbeiten von zu Hause aus bis zu 40.000 Mitarbeitende gleichzeitig daran, weiterhin die globale Medikamentenversorgung sicherzustellen und die Erforschung von Behandlungsmöglichkeiten voranzubringen. Damit hat sich die IT-Organisation von ihrem ursprünglichen Unterstützungsauftrag hin zu einer strategischen Funktion entwickelt, deren Fähigkeiten entscheidend zur Innovationskraft des Unternehmens beitragen. Diese Tatsache würdigte eine Expertenjury nun mit dem von den Zeitschriften CIO Magazin und Computerwoche ausgelobten Digital Leader Award 2020.

Wie Markus Schümmelfeder, Leiter des Bereichs IT bei Boehringer Ingelheim, betont, würden die heute verfügbaren Technologien und digitalen Lösungen zunehmend die zentralen Prozesse des Unternehmens antreiben, begonnen mit der Forschung und Entwicklung bis zur Produktion und Lieferung. Sie erstreckten sich über die Geschäftsbereiche Humanpharma, Tiergesundheit, biopharmazeutische Produkte und die Innovationseinheit, so Schümmelfeder. Das mache die Arbeit in allen Bereichen schneller, effizienter und verbessere so die Gesundheit von Patienten.

Im erweiterten Aufgabenfeld der IT spielt das 2017 gegründete digitale Labor BI X eine wichtige Rolle. Bereits in den ersten drei Jahren entwickelte das „BI X“ elf digitale Produkte, die von der IT-Organisation zusammen mit den Geschäftsbereichen entweder zum kommerziellen Einsatz weiterentwickelt wurden oder zentrale Prozesse in Forschung und Entwicklung und Produktion unterstützen. So nutzt beispielsweise der smarte Assistent ADAM (Advanced Design Assistant for Molecules) künstlichen Intelligenz, um Wirkstoffe für Medikamente zu entwickeln. Dadurch hat sich die Entwicklungszeit für neue Moleküle von durchschnittlich dreizehn auf sieben Wochen verkürzt. Dasselbe Prinzip wird erfolgreich auf eine Reihe anderer Aktivitäten im gesamten Unternehmen angewandt, bei denen sich digitales Fachwissen mit gesundheitsspezifischem Know-how paart.

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