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Explosionsunterdrückung Die gesamte SIL-zertifizierte Kette im Blick behalten

Autor / Redakteur: Markus Häseli / Sabine Mühlenkamp

Betreibern steht eine ganze Bandbreite an Mitteln zur Verfügung, um das Risiko und die Auswirkungen von Explosionen zu minimieren – von präventiven Maßnahmen wie Funken­detektion über passive Schritte wie Berstscheiben bis hin zu aktiven Systemen wie Explosionsunterdrückung. Entscheidend ist, dass die Lösungen im Rahmen eines maßgeschneiderten Konzepts im Verbund zusammenwirken und als intelligente Systeme miteinander kommunizieren.

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Im Combustion Research Center in den USA werden seit über 35 Jahren international anerkannte Prüfungsmethoden zum Explosionsschutz angewandt.
Im Combustion Research Center in den USA werden seit über 35 Jahren international anerkannte Prüfungsmethoden zum Explosionsschutz angewandt.
(Bild: IEP Technologies)

In den vergangenen 15 Jahren gab es beim aktiven Explosionsschutz kaum Innovationen. Nun ist dies mit der Entwicklung des E-Suppressors erstmals gelungen, begleitet von einer Vielzahl an Tests in der Entwicklungsphase.

Worum geht's? Die Ausschüttung von Löschmitteln aus den dafür vorgesehenen Behältern wurde bislang mithilfe von Pyrotechnik – wie Gasgeneratoren – ausgelöst. Ein Mechanismus, der sich zunehmend als schwierig im Handling erweist. So lässt sich nicht überprüfen, ob beispielsweise tatsächlich Gas im Gasgenerator vorhanden ist und dieser somit im Ernstfall auslösen würde. Das Szenario ist unwahrscheinlich aber möglich. Nur das Zünden würde die Funktionalität bestätigen – vergleichbar mit einem Streichholz: Es ist erst dann sicher, dass es tatsächlich brennt, sobald es entzündet wird.