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Crossflow- oder Druckfiltration Crossflow- oder Druckfiltration – Alternative bei trenntechnischen Härtefällen

| Autor/ Redakteur: Andreas Häußner / M.A. Manja Wühr

Für jedes Filtrationsproblem gibt es auch eine Lösung. Hierzu müssen jedoch oft klassische Wege verlassen werden. So ist für viele Anwendungen die Crossflow- oder Druckfiltration die Technik der Wahl.

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Testmodul eines Krauss-Maffei-Crossflow-Filters
Testmodul eines Krauss-Maffei-Crossflow-Filters
( Bild: KMPT )

Am Anfang einer trenntechnischen Lösung steht meist ein Problem. Dies zu analysieren und mittels passender Verfahrenstechnik zu lösen, bedarf langjähriger Erfahrung im Maschinen- und Anlagenbau. Welche Technologie erfüllt die spezifischen Anforderungen bestmöglich? Wenn traditionelle Filtrationstechnologien an ihre verfahrenstechnischen Grenzen stoßen, können je nach Anwendung die Druckfiltration oder Membranfiltration zum Einsatz kommen.

Die Erfahrungen aus der traditionellen Verfahrenstechnik mittels Zentrifugation und Filtration sind in die weiterentwickelten Technologien eingeflossen. So überzeugt der Dynamische Crossflow-Filter mit seinen rotierenden Membranscheiben durch eine durchschnittliche Energieeinsparung von bis zu 80 Prozent. Denn im Gegensatz zu Röhrenmodulen benötigt die Dynamische Crossflow-Filtration eine wesentlich geringere Pumpleistung zur Erzielung der Filtrationsrate. Außerdem lassen sich mit dieser Technik Flüssigkeiten aufkonzentrieren – bis hin zu Viskositäten von 700 mPas. Auch wird bei der Dynamischen Crossflow-Filtration die Wärmeübertragung auf das Produkt stark reduziert, was neue Anwendungen erschließt.

Der in seinem Design neu überarbeitete Krauss-Maffei-Trommeldruckfilter TDF von KMPT spielt seine zahlreichen Stärken und Vorteile in Anwendungen aus, bei denen es auf eine oder mehrere der folgenden Eigenschaften ankommt: Differenzdruck bis 8 bar, Betriebs-temperatur bis 240 °C, intensive Kuchenwäsche auch im Gegenstrom, hohe hydraulische Leistung, Filtrattrennung, niedrige Restfeuchte, gas- und druckdicht, schnell zugänglicher Prozessraum, extrem wartungsfreundliches Antriebs- und Dichtungskonzept. Klassische Anwendungsmöglichkeiten des Trommeldruckfilters sind beispielsweise die Abtrennung von Mineralien, Terephtalsäure, Stärke, Pigmente, Melamin oder Gips, bei denen eine Vakuumfiltration wegen des Gasdruckes an ihre Grenzen stößt. Welche Technologie für den jeweiligen Einsatzbereich passt, zeigen Produkttests im eigenen Technikum oder vor Ort.

Filtech: Halle 1, Stand E1

Der Autor ist Marketing Manager der KMPT AG, Vierkirchen.

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